Voll des Lobes zeigte sich der Gemeinderat über eine Projektstudie der Baugenossenschaft Grenzach-Wyhlen (BGGW).
Nachdem die Häuser der Baugenossenschaft Nummer 10 und 12 in der Hutmattenstraße in Wyhlen energetisch saniert wurden, soll nun der große Innenhof in Richtung Kinderhaus überplant und mit insgesamt acht neuen Wohnungen aufgewertet werden.
Die Tieflage des entsprechenden Grundstücks biete sich geradezu an, sagte der Berater der Baugenossenschaft, Rolf Rohde, in der Sitzung des Gemeinderats.
Halboffene Tiefgarage
In Bezug auf die konkreten Überlegungen, die noch projektiert werden müssen, wies Rohde auf eine halboffene Tiefgarage hin. Darüber könnte dann in zweigeschossiger Holzhybrid-Gebäudetypologie neuer, kostengünstiger Mietraum geschaffen werden, der sich in die Umgebung einfügt.
Nur ein Stellplatz
Positiv bewerteten nach der Vorstellung der Projektstudie alle Gemeinderäte das Vorhaben der Baugenossenschaft. So auch die Verwaltung, da zum einen im Rahmen innerörtlicher Nachverdichtung auf innovative Weise zusätzlicher Wohnraum geschaffen und zum anderen eine bisher unattraktive Hinterhoffläche aufgewertet werde.
Beschlossen wurde daher auch, dass der Gemeinderat die Verwaltung ermächtigt, ein im Grundbuch bestehendes Bebauungsverbot für das entsprechende Flurstück zu löschen, denn dieses sah bisher ausschließlich eine Überbauung mit Garagen und Stellplätzen vor. Darüber hinaus sprach sich der Gemeinderat für eine Löschung des bisher geltenden Stellplatzschlüssels von zwei Stellplätzen pro Wohnung aus. Die Baugenossenschaft plant den Bau von kleinen, kostengünstigen Wohnungen und will deshalb künftig nur noch einen Stellplatz pro Wohneinheit nachweisen.