Derzeit ruht die Baustelle – aber offenbar lief beim Verlegen der Wasserleitungen in Sulzbach nicht alles rund. Foto: Archiv Dold

Ein Problem beim Ausbau der Wasserversorgung Sulzbach kam im Gemeinderat zur Sprache. Es fiel sogar das Wort „Fiasko“.

Anlass war zunächst ein Nachtragsangebot über 9000 Euro, für das die Zustimmung des Gemeinderats benötigt wurde. Es wurden zusätzliche Positionen fällig, die im ursprünglichen Angebot nicht enthalten waren.

 

Dabei ging es zum einen um Rohre, Muffen und weitere Teile über 5100 Euro. So weit, so gut. Doch hinzu kamen auch umfangreiche Rasensaatarbeiten für knapp 4000 Euro.

Das wollte Ralf Schlögel so nicht stehen lassen. „Die Rasensaatarbeiten waren ein Fiasko“, sagte er. So wurde dort, wo die Leitungen verlegt wurden, anschließend Böschungsrasen eingepflanzt. Der Haken dabei: Dieser kann nicht verfüttert werden. Da der Rasen auf landwirtschaftlich genutztem Grünland verpflanzt wurde, entstand so ein massives Problem.

Geld für Muffen und Rohre

Eine einmalige Ansaat müsse die Gemeinde bezahlen, gab Hauptamtsleiter Andreas Kaupp zu bedenken. „Aber erst, wenn alles funktioniert“, entgegnete Schlögel. Man sei in Klärung mit den Landwirten, wie diese die Ansaat nun gerne hätten, ergänzte Bauhofleiter Simon Kaupp.

Klärung mit den Landwirten

Letztlich wurde das Geld für die Muffen und Rohre vom Gemeinderat freigegeben. Die Probleme mit der Rasensaat sollten erst geklärt werden. Daher wurde dieser Punkt vertagt.