Zahlreiche Fasnetsgruppen nahmen am 20. Närrischen Nachmittag der Nachsorgeklinik Tannheim teil. Foto: Willi Zimmermann

In der Nachsorgeklinik Tannheim hat der 20. Närrische Nachmittag stattgefunden. 17 Umzugsgruppen und Guggenmusik sorgten für Fasnet-Stimmung bei Kindern und Familien.

Den 20. Närrischen Nachmittag gab es in der Nachsorgeklinik Tannheim. Und dieser entsprach mit 17 teilnehmenden Umzugsgruppen voll umfänglich einem Narrentreffen.

 

Wer nicht auf die Fasnet kann, zu dem kommen die Narren, sagten sich aus der näheren und weiteren Umgebung: Osemali, Wolfbach-Rolli, Glaser, Ziegelbuben, Bären, Butterfass-Hexen, Katzenzunft Hardt, Geisterstein Hexen Locherhof, Meckergilde, Warenbachhexen, Fleck Fleck, Gägsnasen, Südstadt-Clowns und Rietvögel.

Den musikalischen Rahmen gestalteten die Gugger von Hättä Lila, die Villinger Schalmeien und der Spielmanns- und Fanfarenzug der Glonki-Gilde.

Verkleidung erwünscht

Für die zahlreichen Kinder mit ihren Familien in der Nachsorgeklinik, die auch aus Gegenden kommen, bei denen es keine Fasnet und kein Karneval gibt, war es ein toller Einblick in die schwäbisch-alemannische Fasnet.

Närrische Kleidung der Bewohner war in diesem besonderen Fall von der Klinikleitung erlaubt und erwünscht. Manche anfängliche Scheu der Kinder vor den seltsamen Gestalten wich schnell, als die Mäschgerle ihre Leckerli verteilten.

Im Anschluss daran gab es ein närrisches Mit- und Beieinander mit Vorstellung der Narrengruppen auf der Terrasse bei herrlichem Wetter wie beim Open-Air-Festival. Viele Gruppen waren nicht zum ersten Mal beim Umzug in der Nachsorgeklinik, kommen jedes Jahr gerne wieder, um ein bisschen was von dem zu geben, was es ihnen besser geht, als den dortigen Bewohnern, gab eine Gägsnase zu Protokoll. Auch Fasnet kann Medizin sein.