Die Hüfinger Künstlerin Marianne Papenfuß malte schon als Kind auf allen weißen Flächen. Später wurde sie als abstrakte Naturmalerin bekannt.
Die Mitglieder des Hüfinger Kunstkreises und viele Hüfingen trauern um Marianne Papenfuß. Sie ist am Sonntag, 2. Februar, nach längerer schwerer Krankheit im Alter von 81 Jahren gestorben.
Die bekannte Malerin mit ihren farbenfrohen Werken bereicherte die Ausstellungen des Hüfinger Kunstkreises seit 2011. Zuerst schloss sie sich der Gruppe als Gastausstellerin an, ab 2012 dann als immer fröhliche und nimmermüde, abstrakte Naturmalerin.
Die Hüfingerin mit ostpreußischen und Berliner Wurzeln malte ihr Leben lang, schon als junges Mädchen verzierte sie weiße Zeitungsränder oder freie Papierstellen mit ihren Farbstiften. Über 20 Jahre lang war sie bei der Volkshochschule Baar als Dozentin tätig, leitete zahlreiche Bastelkurse für Ostern oder Weihnachten oder kreierte Handpuppen sowie Krippenfiguren. Im ehemaligen Hüfinger Kunsthotel Artus belegte sie bei Karla Kreh Kurse für Aktzeichnen und Aquarellmalerei, die sie später an der Kunstschule Donaueschingen durch Acrylmalerei- und Modellier-Kurse ergänzte.
Künstlerische Ader weitervererbt
Ihrem Sohn Andreas hat sie die künstlerische Ader weitervererbt – er lebt als Kunstlehrer in Lindau. Zu den malerischen Favoriten zählten bei Marianne Papenfuß Meerlandschaften und Aquarelle von Pflanzen und Blumen, aber auch gegenständliche Acrylbilder, Aktmalerei sowie Bleistift- und Federzeichnungen.
Marianne Papenfuß hinterlässt zwei Söhne mit Familien und insgesamt vier Enkel. Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung findet am Freitag, 21. Februar, 13.30 Uhr auf dem Hüfinger Friedhof statt. Auf Wunsch der Verstorbenen soll auf schwarze Kleidung verzichtet werden.