Der Brigachtaler Kurt Ritzmann ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Er war vielfältig im Ort engagiert.
Klothilde Ritzmann trauert um ihren verstorbenen Ehemann und Wegbegleiter Kurt, mit ihr trauern die Töchter Dagmar und Beate, sechs Enkelkinder und acht Urenkel sowie viele Freunde aus der Gemeinde Brigachtal, die sehr gute Erinnerungen an den stets gut gelaunten Kameraden haben.
Am 23. Januar 1938 wurde Kurt Ritzmann in Überauchen geboren, nach einem langen, erfüllten Leben schloss er seine Augen für immer am 1. Februar.
„Er ist friedlich eingeschlafen, wir waren in den letzten Stunden bei ihm“, erklären Klothilde Ritzmann und Tochter Dagmar im Gespräch mit unserer Redaktion.
Sie sind dankbar, dass er nicht leiden musste und erinnern sich an viele, viele Jahre, die sie mit ihm genießen konnten. „Im Jahr 2022 konnten wir unsere Diamantene Hochzeit feiern“, zeigt sich Klothilde Ritzmann dankbar.
Im Zug nach Villingen kennengelernt
„Wir haben uns im Zug nach Villingen kennengelernt. Kurt arbeitete als Feinmechaniker bei Mannesmann-Kienzle, ich bei Kaiser-Uhren“, erinnert sich Klothilde Ritzmann, die in Kirchdorf geboren wurde und heute noch in ihrem Elternhaus lebt. 1962 heirateten Klothilde und Kurt Ritzmann.
Hobbys hat Kurt Ritzmann viele gehabt. Er baute und renovierte nicht nur alles im Haus, sondern kümmerte sich auch um den großen Gemüsegarten, der sein ganzer Stolz war. Er habe den Garten so akkurat angelegt, dass er sogar die Abstände zwischen den Setzlingen abgemessen habe, erzählt Klothilde Ritzmann. Mit dem Hobby „Heilkräuter“ seiner Frau Klothilde lernte er nach und nach viele dieser Heilkräuter kennen und sammelte diese in Wald und Flur, seine Frau stellte diese für Tees und auch für Kräuterbüschel in der Kirche zusammen.
Fußball war jahrzehntelang das große Hobby von Kurt Ritzmann. Als er noch in Überauchen lebte, habe er in Kirchdorf Fußball gespielt, als er dann mit ihr in Kirchdorf lebte, habe er in dem neu gegründeten Fußballverein in Überauchen gespielt, meint Klothilde Ritzmann trocken. Lange trainierte er auch die Jugend in Überauchen.
Jahrzehntelang bereicherte er die Theatergruppe in Überauchen, erst als Spieler und später als Regisseur. Die Fasnet beim SV Überauchen prägten er und seine Frau Klothilde mit vielen Sketchen.
Bundschuhgruppe jahrzehntelang unterstützt
Auch die Bundschuhgruppe „Wilder Haufen“ unterstütze er als ältestes Mitglied jahrzehntelang in der Rolle des „Paters“. Beim Wandern, dem Skifahren und dem Männerturnen des SV Rietheim hielt er sich fit und pflegte viele gute Freundschaften. „Er war immer für jeden Schabernack zu haben“ erinnern sich Mutter und Tochter gerne und betonen, dass seine Ehrlichkeit, Fröhlichkeit und Hilfsbereitschaft ihn auszeichneten.
Am Freitag, 13. Februar, ist die Trauerfeier mit Beisetzung auf dem Brigachtaler Friedhof.