Das Entsetzen ist groß in Japan nach dem Mord an Shinzo Abe. Foto: AFP/CHARLY TRIBALLEAU

Der ehemalige Premierminister Shinzo Abe hat Japan länger regiert als jeder andere. Am Freitag wurde er ermordet – das Land war live dabei.

Shinzo Abe hält eine Rede, wie er sie über die letzten Jahre immer wieder gehalten hat. Ein paar Botschaften, die man vom Ex-Premier kennt, in der üblich gellenden Stimme: Dringend müsse Japan die Verfassung umschreiben, damit das Land in der heute komplizierten Sicherheitslage auf ein kräftiges Militär zurückgreifen könne. Und nach dem Desaster von Fukushima vor elf Jahren sei ein verstärkter Wiedereinstieg in die Atomkraft unvermeidbar, zumal bei den hohen Energiepreisen von heute. Dann aber ist das alles vergessen. Plötzlich sackt er zusammen, und man sieht nur noch einen hilflosen Mann am Boden.

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