Das Lernen von Angesicht zu Angesicht ist effektiver und wird arg vermisst. Foto: © Robert Kneschke – stock.adobe.com

Die Sommerferien sind zu Ende. Der Schulalltag hat wieder begonnen: von der Grundschule bis zu den Gymnasien. Lehrer, Schüler und Eltern hoffen größtenteils auf ein Jahr ohne "Homeschooling" und Online-Unterricht. Sicher nicht optimal verliefen die vergangenen beiden Schuljahre, Lernrückstände sind quasi vorprogrammiert.

Sulz - Dies bestätigt auch Dagmar Flinspach von "MowoLearn". Das Unternehmen mit Standorten in Sulz und Geislingen bietet Nachhilfe- und Förderunterricht sowie Ferienkurse und Prüfungsvorbereitung an. Auf unsere Nachfrage, ob sich die coronabedingten Ausfälle auf den Wissenstand der Kinder auswirke, antwortet sie: "Auf jeden Fall, besonders in den Grundschulklassen ist dies zu beobachten." Zudem betont sie: "Face-to-Face-Lernen ist essentiell und unabdingbar. Dies wurde uns von allen Beteiligten bestätigt".

Im August hatte die Einrichtung geschlossen, ansonsten ist der Zulauf laut ihrer Aussage recht unterschiedlich.

Man könnte ja annehmen, dass die Nachhilfe-Einrichtungen durch die Corona-Zeit einen Boom erleben. Dies verneint Flinsbach in ihrem konkreten Fall aber. "Leider ist das gar nicht der Fall. Wir haben jedoch schon Voranmeldungen für den Herbst".

Besonders groß sei die Nachfrage in den Hauptfächern Deutsch und Mathe. Nachgefragt wird aus allen Altersklassen und Schularten, auch berufsbildende Klassen sind dabei. Und alle hoffen auf ein Schuljahr ohne Lockdown und eine Menge Präsenzunterricht.