Auf dem früheren Lauffenmühle-Gelände wird ein nachhaltiges Gewerbegebiet in Holzbauweise entstehen. Auch dieses städtische Leuchtturmprojekt wird Thema an der fünften Nachhaltigkeitskonferenz der Stadt Lörrach sein (Archivfoto). Foto: Marco Fraune

Die fünfte Lörracher Nachhaltigkeitskonferenz beschäftigt sich damit, wie Unternehmen sich zu impulsgebenden Arbeits- und Lebensorten entwickeln können.

Wie können Kommunen und Unternehmen Flächen effizient, nachhaltig und lebenswert gestalten? Welche Wege führen von der reinen Flächennutzung hin zu innovativen, impulsgebenden Arbeits- und Lebensorten? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der fünften Lörracher Nachhaltigkeitskonferenz, zu der die Stadt Lörrach für Freitag, 7. November, in den Werkraum Schöpflin, Franz-​Ehret-Straße 7, in Brombach einlädt.

 

Unter dem Motto „Wirtschaftliche Gewerbebauten, wettbewerbsfähige und innovative Gewerbegebiete, lebendige Quartiere – von der reinen Flächennutzung zu impulsgebenden Arbeits- und Lebensorten“ bringt die Konferenz Fachleute aus Verwaltung, Wirtschaft, Planung und Projektentwicklung zusammen. Sie will eine Plattform für Austausch, Wissenstransfer und Inspiration bieten – in diesem Jahr erstmals auf Wunsch vieler Teilnehmer an einem Werktag.

Chancen und Herausforderungen sehen

„Lörrach steht wie viele Städte vor der Herausforderung, Gewerbe und Wohnen, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit, Innovation und Ressourcenschonung in Einklang zu bringen. Die Nachhaltigkeitskonferenz zeigt Wege auf, wie dies in Kooperation zwischen Stadt, Wirtschaft und Gesellschaft gelingen kann“, wird Oberbürgermeister Jörg Lutz in der Mitteilung der Stadt Lörrach zitiert. Knapper werdende Flächen, steigende Anforderungen an Energie- und Ressourceneffizienz sowie zunehmende Bürokratie stellen Kommunen und Unternehmen vor große Aufgaben, heißt es weiter in der Mitteilung. Gleichzeitig wächst der Wunsch nach lebendigen, zukunftsfähigen Gewerbestandorten, die nicht nur Arbeits-, sondern auch Lebensorte sind.

Potenziale der Grenzregion aufzeigen

In der Grenzregion zu Schweiz und Frankreich eröffnen sich dabei besondere Potenziale – etwa durch grenzüberschreitende Zusammenarbeit, Wissenstransfer und die Bündelung spezifischer Stärken. Risiken bestehen hingegen im zunehmenden Wettbewerb um Fachkräfte sowie in unterschiedlichen gesetzlichen Rahmenbedingungen und Investitionsvoraussetzungen.

Kommunalverwaltungen, Unternehmer, Fachpersonen aus Planung und Entwicklung sowie interessierte Bürger sind eingeladen, an der Nachhaltigkeitskonferenz teilzunehmen. Eine Anmeldung ist online unter https://eveeno.com/zukunftsareale erforderlich. Informationen zum Programmablauf sowie den Referenten der fünften Lörracher Nachhaltigkeitskonferenz sind auf der städtischen Internetseite unter www.loerrach.de/NHK5 abrufbar.

Das städtebauliche Leuchtturmprojekt „Lauffenmühle – next innovation“ wird mit Fördermitteln im Rahmen der Holzbauoffensive BW und der Städtebauförderung des Landes Baden-Württemberg finanziert.