Vanessa Lotz-Kijak tritt die Nachfolge bei der Leitung der Teinachtal-Touristik an. Im Tourismusbereich hat sie bereits einiges an Erfahrung. Lotz-Kijak stellt sich vor.
Seit dem 1. Oktober steht Vanessa Lotz-Kijak an der Spitze des Tourismus im Teinachtal. Die 35-Jährige tritt die Nachfolge von Franziska Bürkle an, die von 2008 bis 2025 als Tourismuschefin die Tourismusentwicklung vorantrieb und im August dieses Jahres verstorben ist.
Mit Lotz-Kijak übernimmt eine engagierte Expertin das Amt, die mit großem Erfahrungsschatz, Leidenschaft für Natur und Genuss sowie klarem Nachhaltigkeitsbewusstsein neue Akzente setzen möchte.
Immer mit Nähe zur Natur
Geboren und aufgewachsen am Rand der Schwäbischen Alb, ist Lotz-Kijak eine begeisterte Outdoor-Sportlerin. Ob beim Klettern, Mountainbiken oder auf Skitouren, sie sucht die Nähe zur Natur und kennt die Bedürfnisse aktiver Gäste aus eigener Erfahrung. Während ihres Studiums im Gesundheits- und Tourismusmanagement sammelte sie internationale Eindrücke in Skandinavien, Südamerika und Neuseeland, die ihre Sicht auf naturnahen und nachhaltigen Tourismus prägten.
Der bisherige Werdegang
Ihre berufliche Laufbahn begann sie 2016 bei der Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald in Bad Liebenzell. Dort war sie bis Anfang 2025 als Outdoor-Spezialistin insbesondere für die Themen Wandern und Radfahren tätig. Unter ihrer Federführung wurde die Region als erst zweite Region in Baden-Württemberg als „Qualitätsregion Wanderbares Deutschland“ ausgezeichnet.
„Das Ziel war und ist es, den Nördlichen Schwarzwald mit dem Thema Wandern so attraktiv zu machen, dass nicht nur Tagesgäste, sondern auch mehr Übernachtungsgäste kommen“, erklärt Lotz-Kijak. Dafür hat sie zahlreiche Projekte von der Inventur des Wegenetzes über die Einbindung des Schwarzwaldvereins bis hin zur Schulung eigener Bestandserfasser koordiniert. Besonders wichtig war ihr dabei die konsequente Qualitätsarbeit: Maximal 30 Prozent der markierten Wege dürfen über Asphalt führen, um den Anforderungen der Zertifizierung zu genügen.
Mehr als nur ein Gütesiegel
Die Auszeichnung zur Qualitätsregion bedeutet mehr als nur ein Gütesiegel. Sie steht für eine konsequente Qualitätssteigerung in allen Bereichen, vom Wegenetz über Serviceleistungen bis hin zu den Tourist-Informationen. „Wir wollen, dass der Gast ein hochwertiges Wandererlebnis spürt, egal, ob jung oder alt, allein, in Gruppen oder mit der Familie unterwegs“, so Lotz-Kijak.
Das will sie im Teinachtal noch erreichen
In ihrer neuen Rolle im Teinachtal möchte sie diese Erfahrungen gezielt einbringen und neue Impulse setzen. Ein besonderer Schwerpunkt soll künftig auf dem Thema Kulinarik liegen. „Natur, Bewegung und Genuss gehören für mich zusammen. Das Teinachtal bietet dafür ideale Voraussetzungen von regionalen Spezialitäten bis zu besonderen Genusserlebnissen in der Natur.“
Als ausgebildete Schwarzwald-Guide und Klimabotschafterin will sie darüber hinaus das Thema Nachhaltigkeit noch stärker in den Fokus rücken. „Ich möchte den Gästen zeigen, dass man die Schönheit unserer Region bewusst und verantwortungsvoll erleben kann und ein nachhaltiger Tourismus kein Verzicht, sondern ein Gewinn für alle ist.“
Tourismus mit Leidenschaft und Strategie
Mit Lotz-Kijak gewinnt das Teinachtal eine Tourismuschefin, die ihre Leidenschaft für die Natur mit strategischem Denken verbindet und das Teinachtal noch stärker ins Rampenlicht rücken will.