Steigende Mitgliederzahl und eine steigende Menge an Einsatzstunden – der Verein Nachbarschaftshilfe wird gebraucht.
Zahlreiche Mitglieder sind der Einladung zur Hauptversammlung des Nachbarschaftshilfevereins gefolgt. Die Vorsitzende Ingrid Krickl gab einen Rückblick auf das Jahr 2024.
Überblick „Unsere über 1300 Einsatzstunden im Monat zeigen deutlich, dass organisierte Nachbarschaftshilfe notwendig ist. Hierfür bieten wir den Rahmen, damit neue Hilfsbeziehungen entstehen können.“ Der Verein gewährleiste den Versicherungsschutz und rechne die Entschädigung für Zeit- und Begleitaufwand ab. Dies sei nur mit einem starken Nachbarschaftshilfe-Team möglich. „Jede Einsatzstunde ist eine Stunde mehr Zwischenmenschlichkeit“, so die Worte der Vorsitzenden.
2024 und 2023 In den vergangenen Jahren stiegen die Zahlen kontinuierlich an. 494 Mitglieder zählte man 2024, im Jahr davor waren es 426. Auch die Einsatzstunden stiegen von 12 054 im Jahr 2023 auf 15 619 im vergangenen Jahr. Die Stunden für die Organisation sind dabei noch nicht eingerechnet. Bei den Helfern verbuchte der Verein ebenfalls ein Zuwachs, 172 waren es im vergangenen Jahr, 2023 waren es 115.
2025 Für 2025 hat man sich Ziele gesetzt. So will man die Einsatzstunden auf 17 000 erhöhen, die Helferzahl auf 180.
Projekte In ihrem Bericht ging Ingrid Krickl auch auf die bestehenden Projekte ein. Zum einen ist das der Mittagstisch in Hochemmingen, bei dem zwei Mal im Monat rund 30 Gäste teilnehmen, und der Mobile Einkaufswagen. Dieser fährt mittlerweile jeden Donnerstag und wird gemeinsam mit Malteser organisiert.
Der stellvertretende Vorsitzende, Erwin Nopper, stellte den Wirtschafts- und Finanzplan vor. Im Anschluss komplettierte die Kassiererin Barbara Durul die Zahlen durch den Kassenbericht. Nachdem Astrid Schweizer-Engesser als Vertreterin der Kassenprüfer eine einwandfreie Kassenführung bestätigte, nahm Bürgermeister Jonathan Berggötz die Entlastung der Vorstandschaft vor. Dies nahm er zum Anlass, dem Verein für die geleistete Arbeit und das überragende Engagement zu danken. Ebenfalls hob er das gute Miteinander zwischen der Stadt und der Nachbarschaftshilfe hervor.
Wahlen Berggötz führte anschließend durch die Wahlen. Erwin Nopper stellte sich dieses Jahr nicht mehr auf. Er wird dem Vorstand weiterhin als Beisitzer erhalten bleiben. Seine Nachfolge übernimmt ab diesem Jahr Skarlet Dietrich, bisher Schriftführerin. Das frei gewordene Amt der Schriftführerin übernimmt Marina Adam, die somit neu in das Vorstandsteam eintritt. Weiterhin wurden die Kassenprüfer Astrid Schweizer-Engesser und Karlheinz Ullrich im Amt bestätigt.