Ein Brand in Unterkirnach hat am Sonntagabend zu einem Großeinsatz geführt. Das Feuer brach in einem Wohnhaus abseits der Ortschaft aus. Die Löschmaßnahmen zogen sich längere Zeit.
Um kurz vor 20 Uhr wurde Alarm geschlagen: Rauch aus einem Wohnhaus in der Straße Grund in Unterkirnach führte zu einem Großeinsatz der Feuerwehr weit außerhalb des Ortskerns.
Nachbarn hatten den Brand bemerkt und sowohl die nichtsahnenden Bewohner als auch die Rettungskräfte alarmiert. Das Feuer brach offenbar im Erdgeschoss einer angrenzenden Scheune aus, fraß sich jedoch in Windeseile nach oben bis zum Dach. So kam es zu einer massiven Rauchentwicklung im Dachspitz des Gebäudes.
Die Folge war ein stundenlanger Einsatz unter der Leitung von Unterkirnachs Kommandant Tobias Weißer. Die Feuerwehr – beteiligt waren die Abteilungen Unterkirnach, Oberkirnach sowie Villingen mit 55 Einsatzkräften – musste nicht nur den Ursprung des Brandes ausfindig machen, sondern auch zahlreiche Glutnester in der dicken Dämmung der Fassade sowie im Dach löschen.
So war das Feuer zwar schnell unter Kontrolle, jedoch erst spät vollständig gelöscht. Über die Drehleiter verschafften sich die Einsatzkräfte Zugang zum Dach und entfernten Teile davon, um mögliche Auswirkungen des Brandes zu lokalisieren.
Lange Wasserleitungen gelegt
Da sich das Gebäude im Außenbereich der Gemeinde befand, war es notwendig, lange Wasserleitungen zu legen. Hierfür wurde unter anderem die Abteilung Oberkirnach der Feuerwehr St. Georgen alarmiert. Darüber hinaus waren der Rettungsdienst mit Organisatorischem Leiter sowie der DRK-Ortsverein Villingen in den Einsatz eingebunden. Auch Bürgermeister Andreas Braun war vor Ort.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache des Brandes aufgenommen. Möglicherweise wurde das Feuer durch einen technischen Defekt ausgelöst. Verletzte gab es keine.