Point Guard Demarkus Stuckey unterschrieb bei den Panthers einen Vertrag bis zum Saisonende. Foto: Stantscheff

Die ersatzgeschwächten wiha Panthers haben nach der zweiten Niederlage gegen das ProA-Top-Team aus Jena reagiert und sind auf dem Transfermarkt tätig geworden. Mit Demarkus Stuckey kommt ein 26-jähriger US-Amerikaner, der den Doppelstädtern auf den Guard-Positionen mehr Tiefe geben soll.

Nachdem die wiha Panthers Schwenningen beim Auswärtsspiel in Jena am Dienstagabend erneut mit einem Rumpfkader antreten mussten, haben sie nun reagiert und einen neuen Spieler verpflichtet. Mit Demarkus Stuckey kommt ein 26-jähriger Point Guard, der die schwer angeschlagene Offensive der Schwenninger wieder etwas beleben soll.

Absehbare Entscheidung

Dass sich die Panthers für diesen Schritt entscheiden würden, war bereits vor den beiden Niederlagen gegen Medipolis SC Jena abzusehen. Durch die längerfristigen Ausfälle von Chris Frazier (Schulterverletzung) und Lennard Larysz (gesundheitliche Probleme) war die Guard-Rotation ohnehin schon denkbar dünn. Als sich dann auch noch Top-Spielmacher David Cohn an der Ferse verletzte, mussten die Panthers ohne gelernten Aufbauspieler auskommen.

Erneut couragierte Leistung

Vor diesem Hintergrund hat sich das Team von Headcoach Alen Velcic nach den letzten beiden Spielen nicht viel vorzuwerfen. Wie schon bei der 55:74-Heimniederlage schaffte man es auch im zweiten Aufeinandertreffen in Jena, über weite Strecken auf Augenhöhe zu agieren. Doch in der Schlussphase brach das Team ein und musste sich beim 83:100 erneut deutlich geschlagen geben.

Am Ende war der große Einsatz der acht Spieler, mit denen Schwenningen angereist war, gegen das Top-Team aus Jena zu wenig. Der Tabellenzweite, der nun 14 seiner 17 Saisonspiele gewonnen hat, traf starke 15 seiner 27 Dreier und zwang die Panthers zu 21 Ballverlusten.

Variabler Spielmacher

Demarkus Stuckey soll nun für Entlastung sorgen. Der 26-jährige US-Amerikaner unterschrieb bei den Doppelstädtern einen Vertrag bis zum Ende der Saison und soll der Mannschaft mehr Optionen im Spielaufbau verschaffen. "Ich sehe mich als variablen Spielmacher, der im Halbfeld und auch im Tempobasketball spielen kann", beschreibt der Neuzugang seinen Spielstil.

Letzte Station in Zypern

Der 1,83 Meter große Guard begann seine professionelle Laufbahn mit Stationen in Kosovo und Montenegro. Zuletzt spielte er in Zypern und legte dort für den Erstligisten Enosis Neon Paralimni beeindruckende Zahlen auf. In seinen elf Einsätzen für die Zyprioten gelangen dem 1,83 Meter großen Point Guard durchschnittlich 15,1 Punkte, 5,8 Rebounds und 4,5 Assists pro Spiel. "Demarkus Stuckey ist ein sehr interessanter Spieler, der jede Menge Steal-Potenzial mitbringt", freut sich Alen Velcic über den neuen Point Guard, der für die Panthers mit der Rückennummer 5 auflaufen wird. "Bei vielen Teams fliegt er weit unter dem Radar. Demarkus kommt aber aus einer interessanten Liga, in der auch Nate Britt gespielt hat. Er ist guter Werfer und Scorer und bringt ein unglaublich tolles Mindset und starke Führungsqualitäten mit."