Weil ein Akku überhitzte, brannte in der Altensteiger Welkerstraße eine Wohnung aus. (Archiv-Foto) Foto: Stadler

Um einem nach einem Wohnungsbrand vorübergehend obdachlosen Ehepaar unter die Arme zu greifen, initiierte die Familie Eckloff eine Spendenaktion. Die brachte mehr als 3000 Euro ein.

Altensteig - Nach dem Wohnungsbrand im Hochhaus der Altensteiger Welkerstraße verlor ein dort wohnhaftes Ehepaar im März vorübergehend sein Zuhause. Die Initiative der zur Wohnungseigentümergemeinschaft gehörenden Familie Eckloff und deren Spendenaufruf erbrachte während der vergangenen Wochen stolze 3050,50 Euro. Dieser Betrag ging insgesamt auf dem eigens dafür eingerichteten Spendenkonto ein.

Zwischenzeitlich wurde die komplette Summe der von dem Brand betroffenen Familie übergeben. Laut Initiatorin Regina Eckloff rührte diese große Anteilnahme an ihrem Schicksal und die damit zum Ausdruck gebrachte Solidarität das betroffene Ehepaar zu Tränen.

Spielzeugauto löst Brand aus

Der Brand in den Wohnräumen war durch ein ferngesteuertes Auto des Enkelkindes ausgelöst worden. Der Opa hatte den Akku auf seinem Schreibtisch aufgeladen, dieser überhitzte während des Ladevorgangs und setzte binnen Sekunden die ganze Wohnung in Brand. Glück für beide Bewohner war, dass der Mann beim Einkaufen war und auch die Frau kurz vor der Explosion die Wohnung verlassen hatte, so dass kein Personenschaden entstand. Allerdings verlor das Ehepaar bei dem Feuer seine geliebten Haustiere. Die Wohnung ist seit dem Brand im März nicht bewohnbar und wird zwischenzeitlich instand gesetzt. Das Ehepaar konnte in der Zwischenzeit – trotz Corona – auf seiner Parzelle auf dem örtlichen Campingplatz wohnen und so die Renovierungsphase überbrücken, ohne eine Notunterkunft in Anspruch nehmen zu müssen.

Dem Spendenaufruf der Familie Eckloff folgten viele Menschen, die damit ihre Solidarität und Hilfsbereitschaft auf sehr großzügige Weise zeigten. Immer wieder kamen Anfragen aus der Bevölkerung und auch aus dem weiteren Umfeld, die sich erkundigten, wohin die Spenden gehen sollen. Eigens dafür hatte ein örtliches Kreditinstitut ein kostenfreies, zweckgebundenes Konto freigeschaltet.

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