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Wahl in Dotternhausen Marion Maier tritt Amt im Februar an

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Frauenpower in Dotternhausen: die neue Bürgermeisterin Marion Maier mit den Gemeinderätinnen Ilse Ringwald (links) und Elisabeth Menholz. Foto: Visel

Dotternhausen - Am Tag danach sitzt sie morgens schon wieder an ihrem Schreibtisch im Dotternhausener Rathaus. Das Telefon steht kaum still. Marion Maier muss viele Glückwünsche zu ihrer Wahl als Bürgermeisterin entgegen nehmen. Was sie im Amt als erste vorhat, lesen Sie in unserem (SB+)-Artikel.

Nun wird sie im ersten Stock des Rathauses bald umziehen und vom Hauptamt ins Chefzimmern wechseln. Maier geht davon aus, dass sie ihre Stelle als Bürgermeisterin zum 1. Februar antreten wird: "Das muss ich jetzt mit dem Landratsamt noch klären." Die offizielle Amtszeit ihrer Vorgängerin Monique Adrian läuft Ende Januar aus.

Wahlsieg fiel deutlich aus

"Ich bin sehr froh und glücklich", sagt die 47-Jährige, die in Gruol wohnt, über ihren Wahlsieg. Dieser fiel am Sonntag im ersten Urnengang mit 57,1 Prozent der Stimmen viel deutlicher aus, "als ich es erwartet hatte".

Im Rahmen einer freiwilligen Abordnung durch das Landratsamt hatte sie am 1. September die Stelle als Hauptamtsleiterin in Dotternhausen angetreten. Schon damals habe sie eine Kandidatur bei der Bürgermeisterwahl im Hinterkopf gehabt, gibt sie zu: "Zunächst aber habe ich geschaut, ob das in Dotternhausen auch passt. Und es hat gepasst."

Zahlreiche Glückwünsche erhalten

Am Wahlabend hatte sie vor dem Rathaus viele Glückwünsche von Repräsentanten des öffentlichen Lebens und von Bürgern aus Dotternhausen erhalten. Außerdem hatte sie sich darüber gefreut, "dass einige langjährige Weggefährten aus dem Landratsamt nach Dotternhausen gekommen sind". Daheim in Gruol habe sie dann weitere zahlreiche schriftliche Glückwünsche zur Wahl per E-Mail oder WhatsApp beantwortet: "Das hat einiges an Zeit beansprucht."

Nun müsse sie zunächst einmal "sortieren und schauen, was da alles auf mich zukommt". Angesichts der Aufgabenfülle, die zur Erledigung in Dotternhausen ansteht, sei ihr klar, "dass man nicht alles auf einmal machen kann". Der Schwerpunkt werde zunächst darauf liegen, das Team im Rathaus zu komplettieren. So steht die Besetzung der Leiterstelle im Hauptamt an. Zusammen mit dem Gemeinderat müsse deren Umfang und Schwerpunkte festgelegt werden. Zudem gelte es, eine neue Kollegin im Rathaus einzulernen, die in den nächsten Tagen ihre Stelle antritt.

"Der Chef muss hier mitarbeiten"

Gemeinsam mit dem Gemeinderat und den Bürgern will Maier dann "nach vorne schauen". Sie hofft, dass alle an einem Strang ziehen, um die Gemeinde weiter nach vorne zu bringen.

"Gott sei Dank": So fasst Amtsverweser Alfons Kühlwein seine Gefühlslage nach der Wahl zusammen. Für ihn sei wichtig gewesen, dass diese im ersten Durchgang entschieden werde. Für die Gemeinde sei es überaus bedeutsam, dass eine Verwaltungsfachkraft gewählt worden sei: "In einer so kleinen Einheit wie in Dotternhausen ist das von großem Wert. Denn der Chef muss hier mitarbeiten. Man ist gleichzeitig Herr und Knecht." Daher freue er sich über die Wahl von Marion Maier. "Die Bürger haben gut entschieden", lobt Kühlwein.

Wann Maier ihr Amt antreten werde, müsse mit dem Landratsamt abgeklärt werden. Wann und in welchem Rahmen die Amtseinsetzung erfolgen werde, müssten die neue Bürgermeisterin und der Gemeinderat entscheiden: "Das hängt unter anderem auch von der Corona-Situation ab." Eine offizielle Verabschiedung der bisherigen Amtsinhaberin Monique Adrian werde es hingegen wohl nicht geben.

Nach der Bürgermeisterwahl ist Alfons Kühlwein, früherer Bürgermeister von Nusplingen, auch froh darüber, "dass ich meine Arbeit in Dotternhausen jetzt abschließen kann". Eigentlich habe er damit gerechnet, als Amtsverweser ein halbes Jahr Dienst in der Plettenberg-Gemeinde zu tun: "Nun ist daraus ein Jahr geworden."

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