Am Dienstagabend ist in Rottenburg eine Rettungsübung durchgeführt worden. Der zeitliche Zusammenhang mit einem realen Einsatz am Morgen war Zufall.
Einsatzkräfte haben am Dienstagabend auf der Brücke in der Sprollstraße eine gemeinsame Übung durchgeführt. Beteiligt waren die Absturzsicherungsgruppe der Feuerwehr Rottenburg sowie Strömungsretter der DLRG. Trainiert wurde die Rettung einer verletzten Person von einem Brückenpfeiler – ein Szenario, wie es im Hochwasserfall oder etwa bei einem Fahrzeug im Wasser vorkommen könnte.
Die angenommene Lage: Eine angeschwemmte und verletzte Person sitzt auf einem Brückenpfeiler und kann sich nicht selbst retten. Im Fokus der Übung standen somit das Sichern der Person und der Einsatz von Seiltechnik – insbesondere unter erschwerten Bedingungen wie bei starker Strömung oder begrenztem Zugang von unten.
Wichtig sind hierbei laut Feuerwehr und DLRG nicht nur die technischen Abläufe der Höhenrettung, sondern auch die Zusammenarbeit beider Organisationen. Besonders die unterschiedlichen Funktechniken von Feuerwehr und DLRG stellen eine Herausforderung dar.
Die Übung war bereits seit zwei Monaten geplant. Der Umstand, dass am selben Tag ein Auto aus dem Neckar geborgen werden musste, war reiner Zufall.