Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Nach verpatztem Re-Start TSG Balingen will zurück in die Erfolgsspur

Von
Leander Vochatzer, der in Koblenz ein erfolgreiches Comeback gab, und die TSG Balingen peilen heute Abend gegen Aufsteiger Schott Mainz einen Sieg an. Foto: Kara

Mund abputzen und weitermachen heißt es für die Fußballer der TSG Balingen nach dem verpatzten Re-Start in der Regionalliga Südwest. Denn bereits am heutigen Dienstag steht um 19 Uhr das erste "Geister-Heimspiel" gegen den TSV Schott Mainz an.

Nicht gerade nach Wunsch verlief für die Eyachstädter die Wiederaufnahme des Spielbetriebs nach vierwöchiger Spielpause: Stark ersatzgeschwächt mussten sie bei der TuS Rot-Weiß Koblenz antreten und verloren am Ende unglücklich, denn das 2:3 fiel erst in der Schlussminute.

Hier gibt es die Highights im Video:

"Ein Punkt wäre sicher verdient gewesen. Aber es kamen viele Dinge hinzu, die nicht für uns gelaufen sind. Das 2:3 war symptomatisch für das Pech, das wir in dieser Partie hatten", blickt TSG-Cheftrainer Martin Braun zurück. "Das 0:1 war unglücklich und ist aus einem Missverständnis entsprungen. Das 1:2 war für mich Abseits und hätte nicht zählen dürfen, und in der Nachspielzeit hätten wir einen Elfmeter bekommen müssen, der aber nicht gegeben worden ist." Hinzu kam, dass TSG-Kapitän Matthias Schmitz in der Halbzeit mit Schwindelgefühlen raus musste, nachdem er im Luftkampf mit einem Gegenspieler mit den Köpfen zusammengerasselt war.

Balinger Trainer rechnet mit Duell auf Augenhöhe

Doch Braun konnte zwar keine Punkte, aber doch einige positive Aspekte mit auf die Heimreise mitnehmen. "In der ersten Halbzeit sind wir defensiv sehr gut gestanden, haben nur wenig zugelassen und hätten selbst in Führung gehen müssen. Was sehr gut war, das war die Einstellung und die Bereitschaft, alles einzubringen. Die Jungs haben sich nach den Rückständen immer wieder zurückgekämpft und zweimal ausgeglichen, und auch nach dem 2:3 hatten wir noch gute Möglichkeiten zum 3:3. Sie hatten immer den Glauben daran, etwas zu holen."

Partie am Dienstag bei uns im Liveticker

Ähnliche Attribute sind auch heute Abend gefragt, wenn es gegen den TSV Schott Mainz geht. Der Aufsteiger ist auswärts zwar noch ohne Punkte. Doch das ist für Braun nicht relevant, denn er hat sich mit den Stärken des Gegners vertraut gemacht und weiß, dass die Partie für seine Mannschaft kein Selbstläufer wird. "Schott Mainz ist eine Mannschaft, die offensiv sehr gefährlich ist, viele Tore schießt und auch guten Fußball spielt. Da gilt es für uns, wieder sehr aufmerksam zu sein und noch kompakter zu stehen und zweikampfstärker zu sein als zuletzt in Koblenz", schildert der Ex-Bundesligaprofi die Vorzüge des Gegners. Der Balinger Trainer rechnet heute Abend mit einem Duell auf Augenhöhe, in dem am Ende Kleinigkeiten den Ausschlag über Sieg oder Niederlage geben werden. "Diese Saison liegen viele Mannschaften dicht beisammen. Die Differenz zwischen Platz 8 und 21 beträgt gerade mal sechs Punkte", weiß Braun. "Ich rechne mit einem engen Spiel, in dem wir alles dafür tun müssen, damit die kleinen Dinge auf unsere Seite kippen. Dann können wir auch die Punkte hier in Balingen behalten."

In Sachen Personal hegt der Balinger Cheftrainer leise Hoffnungen, dass heute Abend der eine oder andere Spieler zurückkehren könnte. "Bei Matthias Schmitz müssen wir mal sehen, ob es bei ihm wieder geht. Bei Tim Wöhrle und Daniel Seemann warten wir die letzten Eindrücke aus dem Abschlusstraining ab. Positiv war, dass Leander Vochatzer in Koblenz die letzte halbe Stunde schmerzfrei spielen konnte."

Artikel bewerten
1
loading
0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.