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Nach Verlustjahr 2018 Ford tauscht Europachef aus

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Ein Ford Mustang auf der Automesse in Genf: Foto: Felix Kaestle Foto: dpa

Dearborn/Köln - Der zweitgrößte US-Autobauer Ford stellt die Leitung seines kriselnden Europageschäfts neu auf.

Der 51-jährige Brite Stuart Rowley, der bislang das Tagesgeschäft in Nordamerika führte, wird den Chefposten von Steven Armstrong übernehmen, wie das Unternehmen mitteilte.

In den vergangenen Monaten hätten die beiden Manager bereits intensiv zusammengearbeitet, um den Konzern in Europa zurück in die schwarzen Zahlen zu bringen.

Ford tut sich hier sehr schwer und hatte erst Mitte März angekündigt, rund 5000 Arbeitsplätze in Deutschland abzubauen. 2018 fiel in Europa ein operativer Verlust von 398 Millionen Dollar an.

Armstrong (54), der das Geschäft erst seit Mitte 2017 geleitet hatte, soll zwar als Vorsitzender von Ford Europa an Bord bleiben, sich aber im Hintergrund um Projekte jenseits des Tagesgeschäfts sowie Beziehungen zu Geschäftspartnern und Regierungsbehörden kümmern.

Ford bestätigte zudem, dass Finanzchef Bob Shanks zum Jahresende nach 42 Jahren im Unternehmen in den Ruhestand gehen will. Zum Nachfolger wurde Tim Stone ernannt, der bereits im Juni anfangen soll. Stone war zuletzt Finanzvorstand des Snapchat-Mutterkonzerns Snap, zuvor arbeitete er 20 Jahre für den Online-Riesen Amazon. Shanks' Abgang kommt nicht überraschend, US-Medien hatten bereits im Februar berichtet, dass der 66-Jährige in Rente gehen wolle.

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