Die Rote Karte gegen Johan Manzambi könnte ein Nachspiel haben. Denn der SC Freiburg prüft, ob er Einspruch gegen die Sperre in Höhe von drei Spielen einlegen wird.
Eines scheint bereits klar: Am Wochenende muss der SC Freiburg gegen die TSG Hoffenheim auf Johan Manzambi verzichten. Der Offensivspieler der Breisgauer sah am Samstag gegen Werder Bremen die Rote Karte.
Es war bereits der zweite Platzverweis für den Schweizer in dieser Saison: Bereits gegen den VfB Stuttgart flog Manzambi mit Rot vom Feld. Am Dienstag teilte der DFB das Strafmaß mit. Im Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wird Manzambi für drei Meisterschaftsspiele gesperrt. Im Pokal am Dienstagabend gegen Hertha BSC ist er demnach spielberechtigt – die Sperre gilt nur für „Meisterschaftsspiele der Lizenzligen“.
Wie lange der 20-Jährige in der Bundesliga wirklich zuschauen muss, ist indes noch nicht offiziell bestätigt. Denn weder Verein noch Spieler haben dem Strafantrag des DFB-Kontrollausschusses bislang zugestimmt. Das teilte der SC Freiburg auf seiner Homepage mit.
Demnach behält sich der Bundesligist die Einlegung eines Einspruchs gegen die Sperre vor und will den Fall zunächst weiter prüfen.