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Nach Petition Kinder werden künftig später eingeschult

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Der Bildungsausschuss des Landtags hat sich für einen früheren Stichtag für die Einschulung ausgesprochen. Foto: © pixabay / TJENA

Stuttgart - Der Bildungsausschuss des Landtags hat sich für einen früheren Stichtag für die Einschulung ausgesprochen.

Demnach soll er vom 30. September auf den 30. Juni vorgezogen werden, wie der Landtag von Baden-Württemberg am Donnerstag mitteilte. Ein entsprechender Beschlussantrag von Grünen, CDU, SPD und FDP wurde mit einer Enthaltung angenommen.

Zum Schuljahr 2020/2021 könne die neue Regelung in Kraft treten, hieß es. Das Kultusministerium werde eine notwendige Änderung des Schulgesetzes ausarbeiten und dem Landtag vorlegen.

Zuvor hatten mehr als 20.000 Unterstützer eine Online-Petition mit der Forderung nach einem früheren Stichtag unterzeichnet. In Baden-Württemberg gilt seit 2007/2008 der Stichtag 30. September. Kinder, die nach dem Stichtag sechs Jahre alt werden, müssen erst im Folgejahr zur Schule gehen.

"Der Ausschuss teilt die Überzeugung der Eltern und wissenschaftlicher Studien, dass zu frühe Einschulung erhebliche negative Folgen für den späteren Lernweg dieser Kinder haben kann", so die Vorsitzende des Bildungsausschusses, Brigitte Lösch (Grüne).

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