In Zavelstein hat ein neues Café eröffnet, genauer: „Annas Café“. Sie ist kein Neuling auf dem Gebiet. Im Gespräch mit unserer Redaktion erzählt sie, was die Gäste erwartet.
„annas Café im Alten Haus“ hat eröffnet. Schon das zweite Café ist es, dass unter der Hand von Inhaberin Anna Schäfer geöffnet wird.
Im Gespräch mit unserer Redaktion erzählt sie von ihrem Werdegang und wie es zu dem neu eröffneten Café „Im Städtle 6“ gekommen ist.
Ihr Werdegang
Die Geschichte der Betreiberin beginnt weit vor „anna s Café im Alten Haus“. Schäfer ist gelernte Hotelfachfrau. Alsbald zog es sie aus der Heimat nach München, wo sie zehn Jahre lang in Hotels arbeitete.
Mit dem dritten Kind beschloss sie 2012 mit ihrem Mann Jan Schäfer „zurück zu den Wurzeln“ zu ziehen. Hier kam in ihr schnell der Wunsch nach „etwas kleinem Eigenen“ – einem Café – auf.
Dreieinhalb Jahre betrieb sie mit einem Partner ein Café. Sie habe viele Erfahrungen sammeln können. Für Schäfer war der Traum vom eigenen Café aber nicht ausgeträumt. Seit Januar bereitete sich die gelernte Hotelfachfrau auf die Neueröffnung vor.
Schäfer kontaktierte den Besitzer des Hauses „Im Städtle 6“ – mit Erfolg. Zuvor waren in dem Gebäude bereits Läden, Yogakurse und ein Büro, bevor es ein Jahr lang leer stand.
Die Umnutzung des älteren Gebäudes war ein weiter Weg. Ursprünglich war die Eröffnung für Mitte Juli geplant. Doch – noch bis vor wenigen Wochen wartete Schäfer auf grünes Licht von Landratsamt und Wirtschaftskontrolldienst.
Die Cafébetreiberin bleibt aber gelassen. „Vieles braucht Zeit und muss entstehen.“
In der Zwischenzeit machte sie sich Gedanken über diverse Abläufe. Auch um das Interieur hat sie sich gekümmert.
Mit ihrem Mann hat sie gestrichen, Böden abgeschliffen und verputzt. Einzig für Strom, Gas und Wasser habe man Handwerker beauftragt.
Von Anfang an war Schäfer klar: „Wenn ich aufmache, dann mach ich zu hundert Prozent auf.“
Neben ihrem Mann hat sie noch fünf Mitarbeiterinnen angestellt. Davon sind zwei ihre beiden Töchter, die bereits im Café Zavel mitgearbeitet haben.
Was hat das Café zu bieten?
Neben dem üblichen Cafébetrieb mit Kaffee und Kuchen wird es zweimal die Woche Frühstück geben. Brot und Brötchen bekomme sie von einem Konditormeister und Bäcker, der das Café auch mit Eis beliefert, welches aus dem Fenster raus verkauft wird.
Schäfer plant, ein Mal im Monat ein „Afterwork“ zu veranstalten. Die Genehmigung dazu liege allerdings noch auf dem Amt. Auch geschlossene Gesellschaften seien willkommen. Platz ist in den drei Räumen und dem kleinen Barbereich genug.
Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version enthielt der Text einen Absatz über ein früheres Projekt. Dieser wurde nun angepasst.