Auf Instagram kritisierte eine Influencerin die Formulierung. (Symbolbild) Foto: dpa/Niklas Graeber

Eine Formulierung in der Berichterstattung über das Techno-Fest auf Burg Hohennagold wurde im Anschluss scharf im Netz kritisiert. Unsere Leserin Carmen Schwarz findet das nicht zielführend.

Charity Events Nagold ist ein gemeinnütziger Verein, der Veranstaltungen organisiert, um kranken Kindern und deren Familien wertvolle Hilfe leisten zu können. Die Vereinsmitglieder organisieren diese sehr professionellen Veranstaltungen ehrenamtlich und in ihrer Freizeit. Häufig handelt es sich um Vereinsmitglieder, die selbst eine Familie und viele private und berufliche Verpflichtungen haben.

 

Es sind keine Eventmanager oder Rhetoriker. Es sind Nagolder Bürger und Bürgerinnen, die etwas Gutes in diese Welt tragen möchten und auch tun. Diese wichtige Arbeit aufgrund einer Aussage abzuwerten ist nicht sachgemäß, aus welchen Hintergedanken auch immer.

Gleichzeitig die Plattform zu bieten den Begriff „Mami“ herabzuwürdigen und Müttern, die von ihren Kindern liebevoll Mami genannt werden, das Gefühl zu geben, damit veraltet zu sein, ist fragwürdig. Zumal diese bereitstellende, verbreitende Plattform tatsächlich professionell betrieben wird.

Freiwillige Helfer sind stets gesucht

Vielleicht wäre es besser, wenn man sich vor Aussagen, die weite Kreise ziehen, auf das wesentliche besinnt und dieses im Auge behält. Alternativ sucht Charity Events immer freiwillige Helfer.

Zum Beispiel jemanden mit der Zeit, auch Kleinigkeiten zu hinterfragen, einen Augenmerk auf die politische und gesellschaftliche Korrektheit zu legen und einem Social Media Kanal, der noch mehr Geld in die Vereinskassen spülen würde. Das wäre doch die bessere Lösung als der Fingerzeig.

Carmen Schwarz, Nagold

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