Der Landesparteitag der AfD in Hechingen und die Demonstrationen sorgen bei der Polizei für einen Großeinsatz in der Zollernstadt – das ist ihre Bilanz.
Mit einem massiven Aufgebot hat die Polizei die Demonstrationen und den Parteitag der Landes-AfD begleitet.
Dokumentiert wurden dabei „keine besonderen Vorkommnisse“.
Nur ein Teilnehmer tanzte offenbar aus der Reihe: Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf einen Verstoß gegen das Versammlungsgesetz. Möglicherweise war die Person unerlaubterweise vermummt.
„Die Kundgebungen verliefen ansonsten friedlich“, und abgesehen von der Vollsperrung vor der Stadthalle „gab es für die Bevölkerung keine weiteren Auswirkungen“, berichtet die Polizei weiter.
Polizei flächendeckend in Hechingen präsent
Was die Bevölkerung mitbekommen hat, war die flächendeckende Präsenz der Polizei in der Kernstadt Hechingen. Vor Ort waren Polizeikräfte aus dem „Präsidium Reutlingen“ und aus dem „Präsidium Einsatz“. Wie viele genau, will ein Pressesprecher aus einsatztaktischen Gründen nicht detailliert sagen. Nur so viel: „Die Zahl ist in deutlich dreistelligem Bereich.“
An neuralgischen Punkten waren Streifen postiert, die bei einer möglichen Gefahrenlage frühzeitig Alarm geschlagen hätten. Vereinzelt wurden Personenkontrollen durchgeführt.
Auch an den Bahnsteigen des Hechinger Bahnhofs patrouillierten die Polizisten. Wie sich gezeigt hat, sind mit der Bahn jedoch weniger Demonstranten angereist als im Voraus vielleicht vermutet. Die Polizei war derweil auch vor Ort, um Unbeteiligte zu schützen.
Mit Pollern geschützt wurden die Demonstrationen auf dem Obertorplatz nicht. Wie die Polizei sagte, gibt es dort schon ausreichend Hindernisse, die freie Fahrt in die Menschenmenge natürlicherweise verhindert hätten.