Nach Bränden im Kehler K-Club und im schweizerischen Crans-Montana geraten Partyfontänen erneut in die Schlagzeilen. Top-10-Betreiber Dominik Dilger zog bereits Konsequenzen.
Die Ermittlungen zum Feuer in der Kehler Diskothek K-Club laufen noch. Auch im Fall von Crans-Montana, wo bei einem Brand in der Bar „Le Constellation“ an Neujahr mehr als 40 Menschen ums Leben kamen, wird noch ermittelt. Immer wieder im Fokus: Partyfontänen, die etwa auf Champagner-Flaschen gesetzt werden und Funken sprühen lassen.
Top10-Betreiber Dominik Dilger hat nach der Feuerkatastrophe in der Schweiz kurzen Prozess gemacht.
„Wir haben tatsächlich die Benutzung der Fontänen nach den schrecklichen Ereignissen in den Silvester-Nacht in Crans-Montana komplett eingestellt“, erklärt Dilger. Über Social-Media-Kanäle sei dies den Gästen kommuniziert worden.
Top10-Chef: Sicherheit ist wichtiger als eine Show
„Natürlich gibt es den ein oder anderen Gast, welcher nach wie vor sein Feuerwerk bei einem Flaschen-Kauf haben möchte“, berichtet Dilger unserer Redaktion.
Doch er bleibt dabei: Diesen Besuchern „kommunizieren wir aber dann ganz klar, dass uns die Sicherheit des Personals und der Gäste deutlich wichtiger sind als ein wenig Show“. Die meisten Gäste im Top 10 hätten dafür Verständnis.
In der Schweiz ist das Zünden von Partyfontänen seit April verboten. In Kehl wird indes kommende Woche eine Begutachtung der Brandruine beginnen. Die Polizei schloss Partyfontänen als Brandursache nicht aus.