Foto: Burwig/Stadtverwaltung St. Georgen

Lange – mehr als zehn Jahre – hat sich die St. Georgener Stadtverwaltung bemüht, nun sind die Anstrengungen von Erfolg gekrönt worden: Die Bergstadt darf sich an der A  81 als "Heimat der Phonoindustrie" präsentieren.

St. Georgen - Das Hinweisschild, das nicht nur St. Georgen an sich, sondern auch das Deutsche Phonomuseum bewirbt, soll mehr Touristen in die Bergstadt locken. Der Entwurf stammt von Grafiker Andreas Burwig, der auch schon das St. Georgener Stadtlogo entworfen hatte.

Zahlreiche Anläufe über zehn Jahre

Doch bis zur Zusage, dass das Hinweisschild auf beiden Fahrtrichtungen auf Höhe der Ausfahrt nach Trossingen und Deißlingen angebracht werden darf, war es laut Bürgermeister Michael Rieger ein steiniger Weg. Zahlreiche Anläufe habe man über den Zeitraum von rund zehn Jahren gestartet – nun war endlich einer erfolgreich.

Von dem braunen Schild an der Autobahn, das zeitnah produziert und von der Straßenmeisterei angebracht werden soll, erhoffe man sich einen großen Mehrwert – immerhin fahren in Zukunft täglich viele Autos an dem Hinweisschild vorbei. Die Werbewirkung, erwartet Bürgermeister Rieger, werde daher hoffentlich hoch sein.

Lobende Worte für Hinweisschild

Und auch aus den Reihen des Gemeinderats gab es lobende Worte für das Vorhaben der Stadtverwaltung. Neben der Gestaltung des Schilds kam die Aufschrift "St. Georgen – Heimat der Phonoindustrie – Deutsches Phonomuseum" gut an. "Und wenn man genau hinsieht, erkennt man auch das Logo der Stadt", freute sich Marc Winzer (Freie Wähler). Der Werbeeffekt, erwartete Hansjörg Staiger (SPD), sei auf jeden Fall höher "als bei irgendwelchen Zusätzen auf dem Ortsschild".