Mit dem Maskenabstauben starteten die Narren aus Leinstetten in die kommende Fasnetssaison – und das sogar mit sechs neuen Mitgliedern.
Mit dem traditionellen Maskenabstauben hat die Fasnetszeit auch in Leinstetten offiziell begonnen. Neben dem Ritual des Fasnetserweckens stand auch eine Narrentaufe in der voll besetzten „Schloßbrücke“ auf dem Programm.
Zunftmeister Patrick Günthner leitete mit Lorenz Günthner und Benny Bronner als Helfer die Prozedur der Wiedererweckung der schlafenden Narren ein.
Dabei wurden die Masken vom Staub befreit und die in einem Korb schlafende Fasnet erweckt. Zur Überraschung der Anwesenden entschlüpfte dem Korb eine erweckte „Jungschnecke“ im Bettenhausener Häs.
Höhepunkt war die Narrentaufe
Der Höhepunkt war die Narrentaufe. Die sechs Täuflinge Bianca Bloch, Nathalie Legler, Patrick und Finn Bloch, Kevin Bronner und Laurentinus Schaber wurden nach überstandener Taufprozedur in die Reihen der Aktiven übernommen.
David Mandrella und Michelle Schäfer unterzogen die Neuzugänge der traditionellen Gelenkigkeitsprüfung, bei der man mit dem Mund Bärenhonig von den Fußspitzen entfernen muss.
Danach galt es, närrischen Biss zu beweisen. „Bärendreck“, gefolgt von einem Schluck Kondensmilch, wurde serviert.
Ein Gedicht mit einigen vorgegebenen Begriffen vorzutragen war eine weitere Hürde, die es zu bewältigen gab, bevor die Prüflinge schließlich noch einen „Gesundheitscocktail“ mit allem, was gesund ist, aber nicht schmeckt verabreicht bekamen.
Der Höhepunkt der Taufprozedur war zweifellos ein närrischer Snack, der den Täuflingen so einiges abverlangte. Lediglich mithilfe eines Bierdeckels im Mund musste dann noch eine Kerze gelöscht werden. Danach hatten sich die Kandidaten ihre Urkunden und die Übernahme in den Kreis der Aktiven auch redlich verdient.
Die Zunft arbeitet außerdem bereits intensiv am Programm für die bevorstehende Fasnetssaison, die in Leinstetten mit dem ersten Zunftball am 14. Februar einen ihrer Höhepunkte erleben wird.