Wer waren die Tatverdächtigen? Hatten Sie Waffen dabei? Zum Großeinsatz am Karfreitag am Schopfheimer Bahnhof gibt die Polizei nun weitere Details bekannt.
Nach einer mutmaßlichen Auseinandersetzung am Freitagabend, gegen 18 Uhr, zwischen zwei jugendlichen Personengruppen in der S 6, kontrollieren Bundes- und Landespolizei mit einem Großaufgebot mehrere Personen am Bahnhof und in der Innenstadt Schopfheim.
Die Bundespolizei habe nun die Ermittlungen wegen des Verdachts der Bedrohung aufgenommen, heißt es nun in einer Mitteilung der Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein.
Die Tatverdächtigen
Nun gibt die Polizei auch Details zu den Tatverdächtigen bekannt. Demnach sollen darunter zwei 18-jährige deutsche Staatsangehörige sowie ein kosovarischer Staatsangehöriger sein, die nach dem Halt des Zuges am Bahnhof Schopfheim geflüchtet sein sollen. Sie sollen mit rumänischen Staatsangehörigen im Alter von 14 und 20 Jahren aneinander geraten worden sein.
Zeuge alarmiert Notruf
Nachdem ein Zeuge den Notruf alarmiert habe – und angegeben habe, dass er womöglich eine Person mit Messer gesehen habe, trafen mehrere Streifen der Bundes- und Landespolizei am Bahnhof Schopfheim ein. Die Einsatzkräfte stellten die Tatverdächtigen auf dem Bahnhofsvorplatz sowie im Innenstadtbereich Schopfheim.
Keine Waffen gefunden
Dabei hätten keine Waffen festgestellt werden können. Eine anschließende Absuche nach möglichen Tatwaffen entlang der Fluchtroute sei negativ verlaufen, heißt es im Bericht der Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein abschließend.