Auch zwei Monate nach der Grabschändung auf dem Offenburger Waldbachfriedhof laufen noch Ermittlungen. Unsere Redaktion hat sich nach dem aktuellen Stand erkundigt.
Ein Unbekannter hatte in der Nacht auf den 13. Mai ein mehr als ein Meter tiefes Loch auf der letzten Ruhestätte des kurz vor dem Jahreswechsel gestorbenen CDU-Politikers gegraben.
Städtische Mitarbeiter entdeckten am Morgen Erdaushub rund um das Grab auf dem Offenburger Waldbachfriedhof. Die Tat sorgte in der Ortenau und weit darüber hinaus für Entsetzen. Bis zum Sarg des Toten war der unbekannte Täter jedoch nicht vorgedrungen. Der Staatsschutz nahm sich des Falls an.
Auch gut zwei Monate nach der Tat beschäftigt die Grabschändung Polizei und Staatsanwaltschaft. „Die Ermittlungen dauern weiterhin an“, erklärte Christian Schmitz, Sprecher der Staatsanwaltschaft Offenburg, auf Anfrage unserer Redaktion. „Es können jedoch derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen keine näheren Auskünfte dazu erteilt werden.“ Ob es einen Tatverdächtigen oder zumindest sachdienliche Hinweise möglicher Zeugen gibt, bleibt damit offen.