Der Alarm an der Rietheim Schule hatte einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Foto: Marc Eich/Marc Eich

Der Gasalarm in der Grundschule in Rietheim war Thema in der jüngsten Ortschaftsratssitzung.

Zur Sprache brachte Ortsvorsteher Bernd Bucher den Gasalarm am Dienstag, der einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst mit sich brachte.

 

Dank des Lehrerkollegiums sei alles ruhig und vorbildlich verlaufen. Sechs Minuten nach der Alarmierung seien Feuerwehr und Rettungskräfte vor Ort gewesen, zuvor hatten die Kinder bereits das Schulgebäude verlassen. Zu keiner Zeit sei jemand in Gefahr gewesen. „Wir sind gut gerüstet, wenn etwas passiert“, stellte er zufrieden fest.

Im Mittelpunkt der Sitzung standen die Investitionen in diesem Jahr in Rietheim. Der Ortschaftsrat legte fest, welche Summen eingesetzt werden sollen. Zunächst blickte der Ortsvorsteher auf die im Vorjahr erledigten Maßnahmen zurück, für die aus dem Ergebnishaushalt rund 70 000 Euro ausgegeben werden mussten. Die in die Jahre gekommenen Heizungsanlagen in Schule, Festhalle und Feuerwehrgerätehaus würden einen regelmäßigen Kundendienst benötigen, der finanziell tüchtig zu Buche schlage. Eine regelmäßige Kontrolle verlange auch der Brandschutz an diesen Gebäuden, auch die Blitzableiter müssten immer wieder geprüft werden.

Was geplant ist

Für das Haushaltsjahr 2025/26 stehe der Gemeinde im Finanzhaushalt ein Betrag von 86 000 zur Verfügung. In diesem Jahr sollen für die energetische Sanierung des Feuerwehrgerätehauses 61 000 Euro ausgegeben werden, für die Außenanlagen in der Grundschule werden 20 000 Euro zur Verfügung stehen, für den Vorplatz der Schule 36 800 Euro und für die Schließanlage für die öffentlichen Gebäude sind 20 000 Euro eingeplant.

Ein Calisthenics

Für das Multifunktionssportgerät, ein so genanntes Calisthenics, wurden im Vorjahr bereits 36 000 Euro eingeplant. Bucher schlug vor, von diesem Betrag 20 000 Euro zu Gunsten der Schließanlage umzubuchen, dem wurde ausnahmslos zugestimmt. Eingespart werden könne mit dem Untergrund, auf dem das Sportgerät aufgestellt werde. Statt entsprechender teuer Kunststoffmatten könnten Holzhackschnitzel ausgelegt werden. Das Gerät selbst, so war sich das Gremium einig, sollte trotz Sparmaßnahmen nicht zu bescheiden ausfallen. „Nicht nur eine bescheidene Wäschestange“, so die Meinung des Gremiums. Es solle nicht der Eindruck entstehen, dass die Schule bevorzugt werde, wichtig sei es auch, den Einwohnern etwas zu bieten.

Für die vorgesehene Sanierung der Schultoiletten stehe noch ein Betrag von 31 000 Euro zur Verfügung. Diese Arbeiten sollen in den Schulferien ausgeführt werden. „Im laufenden Schulbetrieb geht das nicht“, sagte der Rathauschef.

Nachbarschaftshilfe

Erfreulich sei es, dass sich zur Gründung des Nachbarschaftshilfevereins ein Gründungsteam gebildet habe. Wer mitwirken möchte, solle sich bei der Ortsverwaltung melden. „Jeder Interessent ist willkommen“, hob Bucher hervor. Die Gründung dieses Vereins sei ihm ein wichtiges Anliegen.