Die Flut hat massive Schäden hinterlassen. Der Wiederaufbau nimmt jetzt Fahrt auf. (Archivbild) Foto: dpa/Boris Roessler

Baden-Württembergs Betriebe des Straßen- und Tiefbaubereichs bieten an, beim Wiederaufbau der, bei der Flut zerstörten, Infrastruktur zu helfen.

Stuttgart - Die baden-württembergische Bauwirtschaft will beim Wiederaufbau der zerstörten Infrastruktur in den Flutgebieten von Rheinland-Pfalz mithelfen. Hauptgeschäftsführer Thomas Möller sagte am Freitag in Stuttgart, er wisse von vielen Betrieben, insbesondere aus dem Straßen- und Tiefbaubereich, dass von ihnen jederzeit auch kurzfristig Unterstützung erfolgen könnte: „Die Kapazitäten wären bei unseren Straßenbauunternehmen vorhanden, rasch an die Instandsetzung der zerstörten Infrastruktur in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten zu gehen.“

Dazu müssten die Ausschreibungen allerdings zeitnah auf den Markt kommen, sagte Möller. Wichtig sei zudem, dass die Aufträge mittelstandsgerecht vergeben werden. Das sichere in erster Linie Arbeitsplätze vor Ort. „Angesichts des gigantischen Wiederaufbauvolumens wären aber auch freihändige Vergaben in einem vereinfachten Verfahren über die Landesgrenzen hinaus sinnvoll.“ Nur so könne die unfassbare Zerstörung in den betroffenen Gebieten in möglichst kurzer Zeit wieder aufgebaut werden.

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