Wegen erpresserischen Menschenraubs muss ein 17-Jähriger drei Jahre Haft verbüßen.
Ein aus einer Jugendforensik Entwichener ist in der Schweiz festgenommen worden.
Nach seiner Überstellung nach Deutschland, muss er jetzt seine Restfreiheitsstrafe von 780 Tagen verbüßen, meldet die Bundespolizei in einem Bericht.
Am Donnerstagnachmittag überstellten die Schweizer Behörden den 17-Jährigen am Grenzübergang Weil am Rhein-Autobahn an die Bundespolizei.
Zuvor war er durch die Gemeinsame operative Dienstgruppe (GoD) auf Schweizer Hoheitsgebiet festgenommen worden.
Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass der junge Mann am Tag zuvor bei einem Besuchsgang aus der Jugendforensik entwichen war.
Wegen erpresserischen Menschenraubs verurteilt
Wegen erpresserischem Menschenraub hatte ein deutsches Gericht den türkischen Staatsangehörigen letztes Jahr zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt.
Wieder hinter Gittern
Nach Übergabe an die Bundespolizei erfolgte die Einlieferung in die Jugendforensik, heißt es. Dort muss er nun seine Restfreiheitsstrafe verbüßen.