Fußball-Bezirksligist TuS Lörrach-Stetten muss am Wochenende jedoch auf Fabio Viteritti verzichten. Der SV Herten und die SF Schliengen duellieren sich mit Kellerkindern.
Auch ohne den Ex-Profi sollen am Samstagnachmittag aber die nächsten drei Punkte her. Zuhause ist auch der SV Herten im Einsatz. Knifflig dürfte derweil die Aufgabe für Schliengen beim Vorletzten werden.
TuS Lörrach-Stetten (1.) - SV Buch (6.); Sa.; 16 Uhr: Der Spitzenreiter ist weiter auf dem besten Wege, diese Spielzeit zu einer womöglich Unvergesslichen zu machen. Nach dem erneuten Patzer von Verfolger Mettingen/Krenkingen liegt der TuS nun schon sechs Punkte vor dem Ost-Vertreter. Zudem ist die Mannschaft von Trainer Andreas Schatz am vergangenen Ostermontag nach einem Last-Minute-Sieg in Hauingen ins Bezirkspokalfinale eingezogen. Der Traum vom Double lebt mehr denn je.
„Wenn wir jetzt am Ende Zweiter werden und das Finale verlieren, haben mir mehr oder weniger nicht das erreicht, was wir uns mittlerweile vorstellen. Wir bleiben diesbezüglich aber entspannt, schauen weiter von Woche zu Woche. Solange wir unsere Punkte holen, ist mir es fast schon egal, was die anderen Teams machen um ehrlich zu sein“, lässt Schatz vor dem Heimspiel gegen die Bucher wissen. Pausieren wird an diesem Wochenende Fabio Viteritti. Der Routinier hatte vor dem Duell mit Hauingen etwas an der Hüfte gespürt, probierte es zunächst aber noch, um dann schon nach wenigen Minuten ausgewechselt zu werden. „Da warten wir jetzt ab, wie sich das entwickelt“, so Schatz.
SV Herten (9.) - SV BW Murg (16.); Sa.; 16 Uhr: Zuhause an der Steinenstraße präsentierte sich der SV Herten in den vergangenen Wochen sehr stabil und erfolgreich. Auch vor Wochenfrist gingen die Grün-Gelben im Heimspiel gegen den FC Schlüchttal mit 3:2 als Sieger vom Platz. Drei Punkte sollten auch am Samstag her. In die Partie gegen das Schlusslicht aus Murg geht der SVH als klarer Favorit.
Sein Comeback gab zuletzt Marco Romano - und das früher als erwartet. Der 30-Jährige war schon in der ersten Halbzeit für Jens Murawski ins Spiel gekommen. „Marco hat es sehr gut gemacht. Er hat nicht lange gebraucht, bis er im Spiel war“, findet Trainer Sascha Rueb lobende Worte. Beide kennen sich schon lange, spielten sie doch früher gemeinsam für den FSV Rheinfelden in der Landesliga. Bei Murawski brach allerdings die alte Oberschenkelverletzung wieder auf. Wie lange der zweikampfstarke Innenverteidiger nun ausfallen wird, ist offen.
FC Hochrhein (15.) - SF Schliengen (11.); So.; 15 Uhr: Beim formstarken FC Hochrhein sind die Schliengener am Sonntag gefordert. Der Tabellenvorletzte hat aus den vergangenen drei Spielen sieben Zähler geholt, gewann dabei gegen Weil II und zuletzt auch mit 5:2 zuhause gegen Zell. Schliengen dagegen enttäuschte beim 4:4 in Murg und offenbarte einmal mehr auswärts große Schwächen.
„Wir befinden uns in wichtigen Wochen. Da wollen wir zeigen, dass wir den Willen haben und die Qualität, in dieser Liga zu bleiben“, sagt der verletzte Sportliche Leiter Florian Kessler.
In der kommenden Woche muss Schliengen schon wieder auswärts ran, dann in Wehr. Noch befinden sich die Markgräfler vier Punkte vor dem ersten möglichen Abstiegsplatz.