Nach der tödlichen Explosion in Albstadt, bei der eine dreiköpfige Familie ums Leben gekommen ist, hat die Staatsanwaltschaft ein Verfahren eingeleitet. Wann mit einem Ergebnis zu rechnen ist.
Nach der mutmaßlichen Gasexplosion in einem Wohngebäude in der Tailfinger Josefstraße vergangene Woche, laufen die Ermittlungen der Polizei weiter auf Hochtouren. Wie ein Sprecher im Polizeipräsidium Reutlingen informiert, könnten die Untersuchungen unter Umständen durchaus Wochen, gar Monate dauern.
Dabei wird die Kriminalpolizei, darunter auch die Spurensicherung, von Spezialisten des Landeskriminalamts in der Rekonstruktion des Geschehenen unterstützt.
Gleichzeitig führt die Staatsanwaltschaft Hechingen im Kontext der Explosion in Tailfingen ein sogenanntes Todesermittlungsverfahren, wie eine Sprecherin auf Nachfrage mitteilt. „Ein solches wird eingeleitet, wenn Hinweise auf einen nicht natürlichen Tod einer oder mehrerer Personen besteht“, heißt es von den Hechinger Strafermittlern.
Zur Einordnung
Ein Todesermittlungsverfahren richtet sich grundsätzlich nicht gegen einen bekannten oder unbekannten Beschuldigten, sondern dient bei Hinweisen auf einen nicht natürlichen Tod einer oder mehrerer Personen der Klärung der Todesursache. Bei dem Unglück in der Josefstraße kam eine dreiköpfige Familie ums Leben.
Zwischenzeitlich waren mehr als 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr, DRK, THW und Polizei vor Ort. Auch die Staatsanwaltschaft Hechingen bestätigt, dass die Ermittlungen derzeit unter Hochdruck vorangetrieben werden. Wann diese abgeschlossen sind, könne derzeit aber noch nicht eingeschätzt werden. Die Sprecherin will aufgrund der laufenden Ermittlungen keine weiteren Auskünfte zum aktuellen Stand geben.