Die weißrussische Polizei verhaftet den Journalisten Roman Protassewitsch. Am Montagabend haben die belarussischen Behörden seine Festnahme bestätigt. Foto: dpa/AP/Sergei Grits

Der 26-jährige Belarusse gilt als Kritiker des Regimes von Lukaschenko. Die Entführung des Bloggers ist ein Alarmzeichen für alle Oppositionellen. Am Montagabend haben die belarussischen Behörden seine Festnahme bestätigt.

Moskau - Der hochgewachsene, schneidige Mann mit Glatze, in heller Stoffhose und einem ledernen Köfferchen sei ihm bereits beim Einsteigen in Athen aufgefallen. Er habe seltsame Fragen auf Russisch gestellt, habe seinen Pass abzufotografieren versucht. „Was für eine verdächtige Scheiße“, soll Roman Protassewitsch seinen Kollegen in seinem Telegram-Kanal geschrieben haben. Da war der 26-Jährige von seinem Urlaub in Griechenland auf dem Weg zurück in seine Wahlheimat Litauen. Mit einem Ryanair-Linienflug nach Vilnius. Die Kollegen publizierten den Chatverlauf als letztes Lebenszeichen des belarussischen Fotografen, Bloggers, Aktivisten.

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