Am 31. März ist Matthias Leyn aus seinem Amt als Bürgermeister von Schömberg ausgeschieden. Wie sehen seine Pläne für die Zukunft aus?
Seit zwei Wochen ist Matthias Leyn nicht mehr Bürgermeister von Schömberg. Sein Nachfolger Matthias Stepan tritt am 15. April sein neues Amt im Schömberger Rathaus an. Wir stellten Leyn ein paar Fragen zu seinem neuen Leben abseits des öffentlichen Rampenlichts.
Wie haben Sie die ersten Tage nach dem Ausscheiden aus dem Amt als Schömberger Bürgermeister verbracht?
Tatsächlich habe ich ruhige Tage erlebt, da ja die Ostertage direkt kamen.
Die ersten Tage habe ich im Kreis meiner Familie sehr genossen.
Was war mit einem gewissen zeitlichen Abstand betrachtet, Ihr schönstes Erlebnis in Schömberg?
Es gab viele schöne Erlebnisse in Schömberg. Es würde dem nicht gerecht werden, eines herauszunehmen.
Die Einweihung des Notarztstandortes in Schwarzenberg oder auch alle Meilensteine rund um den Neubau der Kita am Eulenbächle und beim Neubau des Aussichtsturmes waren schon was Besonderes, an die ich mich gerne erinnere.
Woran erinnern Sie sich weniger gerne?
Das Kapitel um „Corona“ gehört sicher zu den Erfahrungen, auf die wir alle gerne verzichtet hätten.
So geht es mir auch. Diese Zeit war eine besondere Herausforderung.
Was möchten Sie gerne in Angriff nehmen, wozu Sie als Bürgermeister nie dazu kamen?
Es gibt viele Dinge, die ich jetzt gerne machen würde. In erster Linie möchte ich aber mehr Zeit mit meiner Frau und meinen Kindern genießen und freue mich da sehr drauf.
Jeder Bürgermeister hat seine eigene Persönlichkeit und seinen eigenen Stil. Gibt es dennoch etwas, was Sie Ihrem Nachfolger mit auf den Weg geben wollen?
Mein Nachfolger Dr. Matthias Stepan und ich haben uns ausgetauscht und über die aktuellen Themen in Schömberg unterhalten.
Jeder hat seine Art und seinen Stil als Bürgermeister zu arbeiten und von daher steht es mir auch nicht zu, ihm ungefragt eine Empfehlung zu geben.
Haben Sie bereits erste berufliche Pläne, die Sie uns verraten möchten?
In der Tat habe ich mir zusammen mit meiner Frau ausführlich Gedanken gemacht und ich werde meine Frau in ihrem Unternehmen dem Institut Wunderbar, ein Coaching- und Ausbildungszentrum, unterstützen.
Ergänzend möchte ich Führungskräften in der Verwaltung und auch angehenden Bürgermeistern mit meinem Wissen und meiner Erfahrung als Mentor zur Seite stehen.