Uwe Vieth hat Jan Dehner die Entscheidung des Vereins am Dienstag mitgeteilt. Foto: Kara

Nach der Trennung von Jan Dehner äußert sich Frommerns Sportlicher Leiter Uwe Vieth gegenüber unserer Redaktion. Es gibt bereits einen Top-Kandidaten als Nachfolger.

„Jan Dehner, einer der erfolgreichsten Trainer in Frommern, ist nicht mehr Coach des Herren-Teams in der Landesliga. In den vergangenen 18 Monaten haben wir gemeinsam viele großartige Erfolge gefeiert und als Team und Verein wertvolle Erfahrungen gesammelt.“ So startet das Statement von Uwe Vieth, Sportlicher Leiter des TSV Frommern, welches er unserer Redaktion am Dienstag (nach Redaktionsschluss) zukommen ließ.

 

Die Entscheidung Dehner von seinen Aufgaben zu entbinden, sorgte bei diesem für Enttäuschung. Im Statement heißt es bezüglich der Entscheidung: „Sie war das Ergebnis von unterschiedlichen Vorstellungen über Ziele und Herangehensweisen.“ Der geschasste Trainer selbst hatte Differenzen mit zwei Führungsspielern, die zuletzt nicht mehr zum Einsatz kamen, als Grund ausgemacht.

Schwere Entscheidung

Auf unsere Nachfrage am Mittwoch erläuterte Vieth: „Wir werden niemals zulassen, dass die Spieler entscheiden wer Trainer ist. Jan sieht das so, ich kann die Argumentation aber nicht bestätigen. Die Diskussion gab es nicht nur deswegen.“ So lobt der 53-Jährige den Ex-Trainer in höchsten Tönen, sagt aber auch: „Das ist kein Vorwurf. Was die weichen Faktoren anbelangt, kann er aber sicher noch lernen.“ Vieth erklärt, dass die Stimmung in der Kabine nicht gegen den Trainer gewesen sei und ergänzt: „Das war bisher meine schwerste Entscheidung.“ So war aber auch der neunköpfige Ausschuss des Vereins dieser Meinung.

Nun gelte es natürlich schnellstmöglich einen Nachfolger zu finden. Wunschkandidat, das sagt Vieth ganz klar, ist Armin Hotz. „Er ist erster Ansprechpartner. Wenn er es machen möchte, werden wir uns zusammensetzen. Er wird aber bei der Entscheidung so oder so eine Rolle spielen, auch wenn er Co-Trainer bleiben möchte.“ In diesem Fall kämen dann auch externe Kandidaten in Frage. Hotz hat die B-Lizenz und coachte in der vergangenen Rückrunde bereits interimsweise den FC 07 Albstadt zusammen mit Samed Akbaba.

So geht es weiter

„Beim Indoor-Cup wird Armin oder ich, oder wir beide an der Bande stehen“, verrät der Sportliche Leiter abschließend.