Nach Baden-Württemberg werden noch hohe Mengen von Astrazeneca geliefert. Foto: Imago/Eibner/Fleig

Baden-Württemberg passt seine Impfkampagne an: Die Zweitimpfung ist jetzt früher möglich für Bürger, die beim ersten Impftermin Astrazeneca erhalten hatten. Sie können auf einen anderen Impfstoff wechseln.

Stuttgart - Die jüngste Empfehlung der Ständigen Impfkommission zur Kreuzimpfung mit verschiedenen Impfstoffen hat auch in Baden-Württemberg einiges durcheinander gewirbelt. Aber sie wird von Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) begrüßt: „Wir sind froh über die neue Empfehlung, sie ermöglicht vielen Menschen, die Zweitimpfungen bereits früher wahrzunehmen.“ Die Stiko-Empfehlung zielt in erster Linie auf den Impfstoff Astrazeneca. Ist er zuerst verimpft worden, sagt die Stiko, so sei beim Zweittermin ein sogenannter mRNA-Impfstoff zu empfehlen, also von den Herstellern Biontech oder Moderna. Bei ihnen sind die Abstände mit drei Wochen (Biontech) und vier Wochen (Moderna) wesentlich kürzer, die Impfwilligen müssen nicht wie bei Astrazeneca neun bis zwölf Wochen auf den zweiten Termin warten.

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