Die Fernsehköchinnen-Karriere von Carmen Kreiß – vormals „Soudani“ – geht weiter: Die sympathische Küchenfee hat inzwischen geheiratet und krönt nun ihr aufregendes Jahr.
Prost Mahlzeit! Es war ganz schön aufwendig für Carmen Kreiß aus Albstadt, es in die Kochshow „The Taste“ auf Sat1 zu schaffen, die am Mittwoch, 29. Oktober, um 20.15 Uhr in Sat1 beginnt.
Hatte sie für die „Küchenschlacht“ im ZDF, wo sie im Finale stand und nur die Gurkensalat-Säure sie den Sieg kostete, noch ein schlankes Bewerbungsprozedere absolviert, war diesmal mehr zu tun, um es in die Sendung zu schaffen, deren 14. Staffel Angelina Kirsch seit 22. Oktober moderiert. „Die Küchenschlacht hat unfassbar viel Spaß gemacht, und das hat mich motiviert, es bei ‚The Taste‘ einfach zu probieren“, sagt die sympathische Albstädterin, die mehr wie eine Profi- denn wie eine Hobby-Köchin kocht.
Anders als im ZDF, steht sie nun aber auch mit Profi-Köchen am Herd, sagt aber selbstbewusst: „Ich bin, wie ich bin, hatte keine Angst und habe mich nicht stressen lassen.“
Ihre Bewerbung hatte sie schon während der 13. Staffel eingereicht, und ab März ging es dann rund: Telefoninterview, ein Video von sich einschicken, Probekochen in München. Die Tortellini mit Forellenfüllung im weißen Tomatensud und die Lammkotelette im Salbei-Schinkenmantel mit Kartoffelchips, Jus, gebranntem Lauch und Mimosa-Eiern, die sie in nur 30 Minuten gezaubert hat, überzeugten, und so folgte das Video-Interview.
Dass sie aus mehr als 1000 Bewerbern zum Casting-Kochen ausgewählt wurde: Es war der erste Ritterschlag. Aus ihren vier Vorschlägen suchten die „The Taste“-Macher einen aus, und dann hieß es warten im Mai in der Kandidatenlounge, wo Carmen Kreiß und ihre Mitbewerber eine Stunde lang auf hohem Niveau kochten – nicht für den Teller, sondern für den geschwungenen Probierlöffel.
Ein Gasherd! – Das war eine Herausforderung
„Das ist schon eine Herausforderung“, sagt die Albstädterin, die sich außerdem mit einem Gasherd konfrontiert sah – ihr eigener ist elektrisch. „Und frittieren mussten wir im Topf, weil es keine Fritteuse gab.“ Das Studio und die Küche haben sie aber schwer beeindruckt: „Anders als in der Küchenschlacht, wo sie nach Bedarf des jeweiligen Rezepts bestückt wird, steht dort immer alles zur Verfügung“, berichtet Carmen Kreiß.
Ein einziger Löffel voll entscheidet
Mit 29 anderen trat sie zum Casting-Kochen an. Weiter kommen 16, worüber die „Coaches“ – Alexander Herrmann, Tim Raue, Elif Oskan und Steffen Henssler – nach dem anonymen Probieren der Löffel-Portionen entscheiden. Wer von Zweien der Profi-Köche weitergeschickt wird, darf sich seinen Coach aussuchen und kocht danach aus den Zutaten, die ein Gastjuror vorgibt. Dieser entscheidet über den besten und den schlechtesten Löffel des jeweiligen Teams eines Coaches, und dieser wiederum darüber, wer aus dem Team fliegt und wer in die nächste Runde kommt.
Der Preis: 50 000 Euro und ein eigenes Kochbuch
Wer am Ende 50 000 Euro und sein eigenes Kochbuch gewinnen will, muss goldene Sternchen für die Schürze sammeln, deren Zahl im Finale entscheidet. Wie weit sie in den Bavaria-Studios München, wo die Staffel bereits abgedreht ist, gekommen ist, darf Carmen Kreiß noch nicht verraten. „Aber selbst mein Mann und meine Freunde wollen es gar nicht wissen und lieber schauen. Alle haben nur gefragt, ob ich mit meiner Leistung zufrieden war.“ Das war sie: „Ich dachte nur: Hopp oder topp!“
Am Mittwoch verfolgt sie mit ihrem Mann, Tochter und Schwiegersohn die Sendung und kocht natürlich vorher etwas Leckeres – „dann aber mehr als für einen Probierlöffel“, betont sie lachend.
Carmen Kreiß auf Instagram
Die Erfolge
von Carmen Kreiß als Fernsehköchin können Interessierte auch auf ihrem Instagram-Account verfolgen, wo sie unter @carmen_kreiss zu finden ist.