Das Waldklassenzimmer im „Tal X“ wird auch in Zukunft für Schulklassen in und außerhalb der Kreisgrenzen zur Verfügung stehen.
In einem gemeinsamen Pressetermin mit ForstBW, dem Kreisforstamt und den Vertretern der Gartenschau gGmbH wurde die Zusammenarbeit auch nach der Gartenschau im vergangenen Jahr nun weiter intensiviert.
Als außerschulischer Lernort hat der zuständige Forstbetrieb angekündigt, das Angebot für Schulklassen weiter auszubauen und regelmäßig Veranstaltungen anzubieten.
„Das Waldklassenzimmer hat sich in den vergangenen Jahren als wertvolle Ergänzung zum klassischen Unterricht etabliert. Hier können Kinder und Jugendliche den Wald mit allen Sinnen erleben und ökologische Zusammenhänge direkt vor Ort verstehen“, sagte Reiner Brechenmacher, zuständig für den Fachbereich Waldpädagogik bei Forst BW.
Ein „idealer“ Standort
Der Standort in Christophstal sei aufgrund seiner Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln und seiner Waldnähe ideal, so Brechenmacher. „Wir möchten hier noch einige Jahre diesen Standort nutzen, auch da noch einige Attraktionen der Gartenschau wie die große Rutsche und das angrenzende Rotwildgehege einen guten Mehrwert bieten.“
Das Kreisforstamt und Forst BW hätten den gesetzlichen Auftrag, Waldpädagogikveranstaltungen an den örtlichen Schulen und Kindergärten anzubieten, daher seien die Veranstaltungen auch kostenlos. Die Kosten dafür trägt das Land Baden-Württemberg.
24 Termine
Helgard Gaiser aus dem Sachgebiet Waldpädagogik des Kreisforstamts ging auf das Projekt ein, das von Anfang Mai bis Ende September mit einer Anzahl von 24 Terminen laufen soll. „Es ist geplant, jeden Dienstag während der Schulzeit zwei Klassen die Möglichkeit zu bieten, entweder ab 9 Uhr oder ab 11 Uhr rund 90 Minuten verschiedene waldpädagogische Themen kennenzulernen.“ So könnten 450 bis 500 Kinder und Jugendliche im grünen Waldklassenzimmer in der Nähe des Bärenschlössles oder im blauen Klassenzimmer in der Nähe der Angelteiche in Friedrichstal unterrichtet werden.
„Es wird je nach Alter verschiedene Angebote geben, die Anmeldung kann über die Homepage an das Kreisforstamt oder Forst BW erfolgen und muss von den Schulen selbständig vorgenommen werden“, so Gaiser. Ziel sei es, das Umweltwissen von Kindern und Jugendlichen zu vertiefen und das Bewusstsein für den Schutz natürlicher Ressourcen zu stärken. Alle Referenten hätten neben dem Forststudium auch eine Zusatzqualifikation zum staatlich geprüften Waldpädagogen absolviert.
Freudenstadts Oberbürgermeister Adrian Sonder betonte als Aufsichtsratsvorsitzender der Gartenschau gGmbH, dass es für beide Kommunen wichtig sei, die Strukturen der Gartenschau zu erhalten. Er halte es für eine wichtige Bildungsaufgabe, den Jugendlichen den Wald nahe zu bringen. „Das passt zu unserer Region, und wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Schulen auch über den Kreis hinaus das Angebot annehmen würden“, so Sonder.
Das Waldklassenzimmer
Angebote
Folgende Angebote gibt es jeden Dienstag während der Schulzeit:
Anmeldung
Möglichkeit zur Bewerbung und weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Veranstalters Gartenschau gGmbH unter