Daniel Wolber am Wahlabend. Foto: Sannert

Das Wahlergebnis hat es deutlich gemacht. Die meisten Grömbacher wollten einen Bürgermeister aus dem Ort, der mit der Mentalität und den laufenden Projekten vertraut ist. Nur so lässt sich erklären, weshalb Daniel Wolber im zweiten Wahlgang die absolute Mehrheit erreicht hat.

Grömbach - Was Daniel Wolber zum Wahlergebnis sagt und wie er seine Heimatgemeinde in die Zukunft führen will, darüber sprachen wir mit dem frischgebackenen ehrenamtlichen Bürgermeister.

 

Hallo Herr Wolber, zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zur Wahl. Wie haben Sie den Wahlabend verbracht? Wie und mit wem haben Sie gefeiert?

Vielen herzlichen Dank. Pandemiebedingt fiel eine Feier im Ort leider aus. Wir haben spätabends bei uns zuhause dann im kleinen Kreis ein Gläschen Sekt getrunken.

Als Realschullehrer sind Sie sicherlich beruflich stark eingespannt. Was müssen Sie jetzt regeln, bevor Sie die neue Aufgabe in Grömbach antreten können, und wann könnte das sein?

Das stimmt. Ich habe neben meinem Unterricht sehr viele Zusatzaufgaben an der Falkenrealschule: Mitarbeit im erweiterten Schulleitungsteam, Homepage, Fachschaftsleitung und Netzwerkadministration. Hier werde ich reduzieren. Der mögliche Antrittstermin als Bürgermeister hängt nicht nur von mir ab, da gibt es Fristen einzuhalten. Ich wünsche mir eine zeitnahe Amtseinsetzung.

Obwohl nicht vom Fach bringen Sie doch eine gewisse kommunalpolitische Erfahrung mit. Wie kann sie Ihnen bei Ihrer neuen Aufgabe nützlich sein?

Die Vorkenntnisse aus meiner Zeit im Gemeinderat werden mir sicherlich helfen, mich schnell einzuarbeiten. Bürgermeister Bischoff und sein Team, die mich aus dieser Zeit noch kennen, haben mir am Wahlabend eine gute Zusammenarbeit angeboten. Das Angebot nehme ich sehr gerne an.

Herr Wolber, Sie haben sich ja nicht nur im Gemeinderat ihres Heimatortes ehrenamtlich engagiert. Wo war dies noch der Fall?

Ich war viele Jahre ehrenamtlicher Jungscharleiter, aktives Mitglied in der Feuerwehr, auch in der Funktion des Schriftführers, und habe drei Jahre Regie beim jährlichen Theaterstück des Sportvereins geführt.

Was sehen Sie jetzt als Ihre wichtigste Aufgabe an?

In erster Linie ist mir eine gute Kommunikation wichtig. Diese sehe ich als Grundlage für das Gelingen weiterer Aufgaben.

Welche Projekte wollen Sie in Grömbach zeitnah angehen?

Definitiv die Breitbandverlegung im Ort. Neben den großen Projekten sind mir auch die kleinen sozialen Projekte wichtig. Ich möchte wieder gemeinsam mit allen Vereinen ein Sommerferienprogramm für unsere Kinder organisieren.