Welche aktuellen Entwicklungen es beim Thema Windkraft in Oberndorf gibt, wollte CDU-Stadtrat Wolfgang Hauser wissen – „ketzerische Frage“ inklusive.
Wie geht es in Sachen Windräder auf Oberndorfer Gemarkung weiter? 52,1 Prozent der Oberndorfer hatten beim Bürgerbegehren im März dafür gestimmt, dass für den Windpark Wisoch keine kommunalen Flächen an die Badenova verpachtet werden sollen. Das bedeutet aber nicht, dass das Projekt gestorben ist.
„Das Flächenlayout wird derzeit von der Badenova umgeplant“, teilte Bürgermeister Matthias Winter auf Nachfrage von CDU-Stadtrat Wolfgang Hauser mit.
Die Badenova hatte schon vor dem Bürgerbegehren angekündigt, sich auch um private Flächen in diesem Gebiet zu bemühen, um ihre Windräder realisieren zu können. Sollten die Rahmenbedingungen so bleiben, sei davon auszugehen, dass es auch dazu komme, so Winter.
Seine „ketzerische Frage“ sei, so Hauser: „Könnten wir auch ein eigenes Windrad bauen?“. Über das Gemurmel und Raunen und auch Belustigung im Gremium hinweg erklärte der Bürgermeister, so etwas müsste man dann im Gemeinderat beschließen und davon ausgehen, dass es ebenfalls ein Bürgerbegehren zur Folge haben würde.