Nach dem Brand bei Würth kann in Niedernhall erst einmal nicht weiter produziert werden. Foto: dpa

Nach dem Großbrand bei Würth in Niedernhall sucht die Firma nach einer Zwischenlösung, um die Produktion fortzuführen. Die Brandursache ist weiterhin unklar.

Niedernhall - Nach einem Brand auf dem Gelände von Würth Elektronik in Niedernhall (Hohenlohekreis) will das Unternehmen seine Produktion teilweise an den Standorten Rot am See (Kreis Schwäbisch Hall) und Schopfheim (Kreis Lörrach) fortsetzen. Betroffene Mitarbeiter aus der Produktion sollen dort mittelfristig unterkommen, sagte eine Unternehmenssprecherin am Montag.

Vertriebsmitarbeiter sollen in Räumen, die vom Feuer unbeschadet blieben, untergebracht oder regional in der Gegend um Niedernhall beschäftigt werden. Bei dem Brand am Samstag waren eine Produktionshalle und ein Teil des Verwaltungsgebäudes den Flammen zum Opfer gefallen. Es entstand ein hoher zweistelliger Millionenschaden. Das tatsächliche Ausmaß könne bisher nicht beziffert werden, sagte die Sprecherin. Momentan sei das Gebäude nicht zugänglich.

Die Fabrik stellt elektronische Bauteile her. Der Standort in Niedernhall beschäftigt 360 Mitarbeiter. Die Staatsanwaltschaft Heilbronn hat einen Sachverständigen mit den Ermittlungen zur Brandursache beauftragt. Mit einem Ergebnis ist nach Polizeiangaben in den nächsten Wochen zu rechnen.

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