Bald enden die Abbrucharbeiten des durch einen Brand unbewohnbar gewordenen Hauses an der Bruderschaftsstraße 36. Wie geht es nach dem Abriss weiter?
Für Steffen und Melanie sowie Hans und Marlene Bogenschütz brach am Dienstag, 11. Februar, eine Welt zusammen: Durch den Hausbrand haben sie Hab und Gut verloren.
Die ersten Abbrucharbeiten haben durch die Fachfirma am Mittwoch vergangener Woche begonnen. Während der Abbrucharbeiten waren Melanie und Steffen jeden Tag dabei. Der Anblick schmerzte jeden Tag erneut und es sind Erinnerungen, welche mit dem Brand verloren gegangen sind. Als man das Haus ausgeräumt hat, war es enorm viel, was sich vom unteren Stock bis in den Dachstuhl angesammelt hat.
Der Stress und die Belastung nehmen nicht ab. So muss die Planung des Neubaus erledigt werden, auch im Hinblick auf die Kosten. Alles wird durch die Versicherung entschieden und muss abgesegnet werden.
Fest steht, dass ein Fertighaus gebaut wird. Der Vorteil ist, dass ein solches am schnellsten aufgestellt und bezugsfertig ist.
Neues Gebäude muss ähnliches Volumen haben
Laut Versicherungsvorgaben muss das neue Gebäude ein ähnliches Volumen wie das vor dem Brand bestehende Haus haben. Sollte das nicht sein, könnte man den Ist-Wert von vor dem Brand mit der Versicherung abrechnen und das wäre deutlich weniger als die Versicherungssumme.
Der Architekt hat dieser Tage die ersten Vorschläge mit den Eigentümern besprochen. Von der Größe her wird sich also für die Familie nichts ändern. Die Stockwerke werden vermutlich so eingeteilt, das Marlene und Hans unten sein werden, während Melanie und Steffen oben wohnen.
Kater hat wieder einen Spielkameraden
Zwischenzeitlich haben sie einen neuen Kater, der das Leben etwas aufwirbelt. Flecki, welcher damals unter dem Bett auf Rettung wartete, ist froh einen neuen Spielkameraden zu haben. Ein weiterer Kater hat den Brand nicht überlebt.
Momentan wohnen Melanie und Steffen in zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten der Gemeinde, während Hans und Marlene eine Mietwohnung im nahen Umfeld gefunden haben. So richtig einleben möchte man sich gar nicht, denn man weiß, dass es nur eine vorübergehende Zeit sein wird.
Dank für Unterstützung und Herzlichkeit
Jetzt kommen die Erinnerungen und gleichzeitig sieht man, wie der Bagger immer mehr vom Haus dem Erdboden gleich macht. Das schmerzt, doch auf der anderen Seite geben die neuen Pläne Zuversicht und Hoffnung.
Das Spendenkonto ist geschlossen. Die Unterstützung und Herzlichkeit haben die Anfangszeit etwas erträglicher gemacht und man bleibt der Heimat auf ewig verbunden und sollte bald der Neubau beginnen, beginnt auch für die Familie ein neues Kapitel.