2025 wird Manuel Faißt nicht mehr auf die Piste zurückkehren. Foto: Axel Klisch

Operation, Reha, Geduld – Manuel Faißt kämpft sich nach seinem Achillessehnenriss Schritt für Schritt zurück. Der Kombinierer blickt trotz Saison-Aus optimistisch nach vorn.

Knapp drei Monate ist es her, dass sich Manuel Faißt die linke Achillessehne gerissen hat. Damals stürzte der 32-jährige Nordische Kombinierer unglücklich im Training – eine Operation und eine lange Zwangspause waren die Folge. Mittlerweile befindet sich Faißt auf dem Weg zurück: Der Athlet des SV Baiersbronn absolviert derzeit seine Reha am bayerischen Tegernsee.

 

Kein Karriereende geplant

„Schmerzen habe ich schon länger nicht mehr. Die Operation war am 10. Juli, und den Vakuum-Schuh habe ich seit etwa einem Monat nicht mehr“, erzählt Faißt im Gespräch mit unserer Redaktion. Zehn Wochen lang wurde sein linker Fuß durch den Spezialschuh geschützt.

„Die Verletzung war wirklich nervig, sowas braucht keiner – egal ob Sportler oder nicht. Es ist schon eine Umstellung, die das ganze Leben betrifft“, blickt er auf die anstrengende Zeit zurück. An ein Karriereende dachte Faißt jedoch zu keinem Zeitpunkt: „Die aktuelle Saison fällt für mich größtenteils ins Wasser, aber ans Aufhören habe ich nie gedacht.“

Mehr Zeit zum Studieren

Stattdessen nutzt Faißt die Zeit, um sich stärker auf seine berufliche Laufbahn zu konzentrieren: „Während meiner Ausfallzeit kann ich mich intensiver meinem Studium widmen. Ich mache aktuell meinen Master im Controlling und bin etwa zur Hälfte durch.“

Parallel dazu arbeitet der Kombinierer weiter an seiner körperlichen Genesung. Auf die Piste ist er bislang noch nicht zurückgekehrt – Geduld ist weiterhin gefragt. „Im Moment geht es darum, Beweglichkeit und Kraft wiederzuerlangen. Ich stehe mit dem Ärzte- und Trainerteam in regelmäßigem Austausch“, sagt Faißt.