Einen Wechsel im Vorstandsteam der Hechinger NABU-Gruppe gab es bei der jüngsten Hauptversammlung. Nach über 30 Jahren als Vorsitzender – seit 2018 als Teil des Vorstands – hatte Gert Rominger auf eine neue Kandidatur verzichtet.
Bei der jüngsten Mitgliederversammlung der Hechinger NABU-Gruppe haben die knapp zwei Dutzend Teilnehmer bei den turnusmäßigen Wahlen den langjährig in der Gruppe aktiven Hans-Martin Weisshap neu in das vierköpfige Sprecherteam gewählt. Nach über 30 Jahren als Vorsitzender – seit 2018 als Teil des Vorstands – hatte Gert Rominger auf eine neue Kandidatur verzichtet. Der inzwischen 77-jährige, der sich auch im Arbeitskreis Zollernalb des Landesnaturschutzverbands und als Naturschutzwart für Natur und Umwelt einsetzt, und zudem in der Hechinger Amnesty-Gruppe aktiv ist, hat mit diesem Schritt, der – wie er sich ausdrückte – „altersbedingt nachlassenden Belastbarkeit“, Rechnung getragen.
Brigitte Brenner und Jürgen Detel würdigten sein langjähriges Engagement für den Naturschutz und überreichten namens der Gruppe einen Geschenkkorb. Von den Anwesenden begrüßt wurde die Zusage des bisherigen Vorstandsmitglieds, die Pressearbeit und die juristische Beratung „noch bis auf Weiteres“ fortzuführen.
Ordentliches Polster in der Kasse
Der neue Sprecher Hans-Martin Weisshap ist nicht zuletzt aufgrund seiner früheren Tätigkeit in einem Landschaftsplanungsbüro eine wichtige Stütze im neuen Vorstand und kann in diesem Amt seine intensiven Artenschutzaktivitäten mit mehr Nachdruck verfolgen und die guten Kontakte zu den Naturschutzbehörden noch besser nutzen. Weiter am Ball bleiben die ebenfalls langjährigen Vorstandsmitglieder Brigitte Brenner, Jürgen Detel und Wolfgang Fuchs, die Kasse prüfen weiterhin Gerhard Hahn und Uli Knoll. Sie wurden allesamt einstimmig im Amt bestätigt.
Der umfangreiche Jahresbericht wurde mit Genugtuung aufgenommen, zeigt er doch auf, dass die Gruppe im vergangenen Jahr erneut zahlreiche Aktivitäten mit einem stabilen und engagierten Mitarbeiterstamm durchführen konnte.
Der Kassenbericht von Brigitte Brenner weist erneut ein ordentliches Polster auf und lässt Raum für weitere Anschaffungen, etwa für Geräte zur Baum- und Landschaftspflege, und sonstige Ausgaben, wie sie beispielsweise für die Jahresausstellungen anfallen.
Vereinssatzung angepasst
Die aufgrund einiger Änderungen der NABU-Bundessatzung notwendig gewordene Anpassung der Ortsgruppen-Satzung wurde durch Übernahme der vom Landesverband vorgeschlagenen Mustersatzung einstimmig vollzogen. Nachdem die weitere Strategie der Gruppe bereits im Rahmen der Klausurtagung im ehemaligen Kloster Stetten erörtert worden war, sieht sich der NABU Hechingen für die nächsten Jahre bestens aufgestellt.