Hoch über dem Boden werden die Fledermaus-Sommerquartiere montiert. Foto: Gert Rominger

Der Feuersalamander hat dank des Hechinger Nabu im ehemaligen Wasserhochbehälter Schlatt ein Winterquartier.

Ein Bericht von der Landesdelegiertenversammlung, die umfangreichen Artenschutzaktivitäten vor Ort und das Jahresprogramm 2026 standen im Mittelpunkt des Monatstreffens der Hechinger Nabu-Gruppe.

 

Vincent Dhom berichtete von der Versammlung. In einer Resolution forderten die rund 200 Delegierten die Parteien auf, sich vor der Landtagswahl 2026 klar zur Umsetzung der EU-Wiederherstellungsverordnung zu bekennen. Diese verpflichtet die Mitgliedstaaten, geschädigte Ökosysteme in den kommenden Jahrzehnten zu sanieren und setzt konkrete Ziele für verschiedene Lebensräume wie Wälder, Moore, Flüsse und Meere.

Diesen Zielen sieht sich auch die Hechinger Nabu-Gruppe verpflichtet. Wie Vorstandsmitglied Hans-Martin Weisshap berichtete, wurden im November in der Winterhalde und der Lauchhalde auf Gemarkung Stein 15 weitere Steinkauzröhren angebracht, der starke Gehölz- und Staudenwuchs im Bereich der Amphibienteiche auf Gemarkung Weilheim reduziert, das Kreuzotter-Projekt in der Beurener Heide fortgeführt und im Streuobstgebiet Breite der Mistelbewuchs bekämpft.

Anfang Dezember wurde der Bau von drei Fledermausstelen als Sommerquartier für Fledermäuse abgeschlossen. Außerdem wurde mit der Einrichtung eines Fledermaus-Winterquartiers im ehemaligen Wasserhochbehälter oberhalb von Schlatt begonnen.

„Mehr Natur in der Stadt“

Für 2026 sind bereits zahlreiche Veranstaltungen in Planung. Vor allem geht es dabei um das Schwerpunkthema „Mehr Natur in der Stadt“.