Der neue dritte Rutschenturm Rulanticas wird das Ambiente einer verlassenen Edelsteinmine haben. Foto: Europa-Park

Nachdem der Europa-Park am Dienstag bekannt gegeben hat, dass der neue dritte Rutschenturm teilweise geöffnet ist, hat er nun weitere Detail verraten.

Rust - Es ist die bisher größte Innen-Erweiterung der Wasserwelt Rulanticader dritte Rutschenturm Nordiskturn mit insgesamt sechs Stockwerken. Ganz oben im fünften Obergeschoss ist der Einstieg zur neuen Rutsche "Vikinglop". Diese wird allerdings erst bis zum Frühjahr 2023 fertig sein. Allerdings komme man mit ihr gut voran, gibt der Park Auskunft.

 

Wettkampfrutsche wird bisher größte Rutsche Rulanticas

Auf dieser "Vikinglop" können ab Frühjahr 2023 bis zu acht Gäste gleichzeitig um die Wette rutschen, erklärt der Europa-Park. Hinabgeglitten werden die je 187 Meter langen parallel verlaufenden Bahnen bäuchlings auf Matten. Dadurch, dass die Badegäste während des Rutschens immer wieder einen Blick auf die "Konkurrenten" in den Nebenröhren werfen können, soll ein besonderes Wettkampfgefühl entstehen. Die 24 Meter hohe Anlage ist die bisher größte Rutsche in Rulantica, teilt der Park mit. Hersteller dieser Rutsche des Modells "Rallye Racer" ist die kanadische Firma Pro Slide, die sich auch schon für andere Rutschen Rulanticas verantwortlich zeichnet.

Neuer Rutschenturm ist mit der Halle Rulanticas verbunden

Der dritte Rutschenturm Nordiskturn ist von der Halle Rulanticas aus im Erdgeschoss und im ersten OG zugänglich. Außerdem gibt es einen neuen Zugang vom Bereich der Umkleide, erklärt der Park.

Die drei Stockwerke Erdgeschoss bis zweites Obergeschoss sind bereits betretbar. Auf ihnen gibt es mehr als 400 zusätzliche Liegemöglichkeiten sowie die gastronomischen Angebote Viking Snack im Erdgeschoss und Viking Kaffi im ersten Obergeschoss.

Die Pläne für zwei Stockwerke bleiben noch geheim

Somit stellt sich die Frage, was auf den übrigen beiden Stockwerken, den dritten und vierten Obergeschoss zu finden sein wird? "Für die verbleibenden Stockwerke sind wir bereits in Planung und möchten noch um etwas Geduld bitten", erklärt der Park auf Anfrage unserer Redaktion.

Bereich nur für ruhesuchende Erwachsene

Dafür verrät der Park schon Details zu den neuen Liegemöglichkeiten. Sowohl diese als auch die neue Rennrutsche sind im Eintrittsticket bereits inkludiert. Lediglich die Komfort-Angebote, sprich Sofas, sind aufpreispflichtig mit 50 Euro pro Sofa plus Tagesticket.

Zudem ist das zweite Obergeschoss ("Stilhet Loft") vor allem für Erwachsene vorgesehen. Sind Kinder dort dann verboten? Dieser Frage weicht der Park in seiner Antwort an unsere Redaktion aus: "Wir möchten mit dem „Stilhet Loft“ unseren erwachsenen Gästen, die neben all dem Trubel auf den Rutschen und in der Halle auf der Suche nach etwas Ruhe sind, einen Rückzugsort bieten. Daher ist dieser Bereich Erwachsenen vorbehalten. Für Familien mit Kindern empfiehlt sich ganz besonders das Lågerhus im ersten Obergeschoss des neuen Rutschenturms. Hier finden sich zahlreiche Liegemöglichkeiten für die ganze Familie und für diejenigen, die gerne etwas mehr Privatsphäre genießen möchten, auch unsere Lagerhus Sofas."

Verlassene Edelsteinmine

Dafür gibt es neue Details zum Ambiente des Rutschenturms, der so wirken soll, als sei er auf einer Edelstein-Mine errichtet worden: "Die Wikinger, die Loki damals auf die Insel Rulantica gelockt hatte, verehrten die Götter. Um sie milde zu stimmen und auf gute Zeiten hoffen zu können, wollten die Wikinger den Göttern Geschenke bringen, die sie auf der Insel gefunden hatten. In ihrer Mine fanden sie die verschiedensten Edelsteine und sahen sie als gute Gabe. Anfangs bauten sie eine Art Altar und Haus, aber das gefiel ihnen nicht. Die Wikinger wollten nicht, dass die Götter lange Wege auf sich nehmen mussten, um an ihre Gaben und Geschenke zu kommen. Also bauten sie einen Turm. So konnten sie den Göttern im wahrsten Sinne des Wortes entgegen kommen und die Gaben hoch oben für sie ablegen. Gleichzeitig bedeutete dies natürlich auch, dass sie selbst den Göttern somit näher sein konnten", so der Park zur Gestaltungsidee. Als die Wikinger dann in Meermenschen verwandelt worden seien, seien Mine und Edelsteine dann verlassen worden. Aber die Besucher könnten dort noch den ein oder anderen Schatz entdecken.