Beim Gemeindebesuch von Kanzleramtsminister Thorsten Frei wird gemeinsam das Gemeindezentrum besichtigt. Foto: Vollmer

Gütenbachs Bürgermeisterin Lisa Hengstler und der Minister ziehen eine positive Bilanz der Investitionen.

„In Gütenbach ist viel in Bewegung und in den vergangenen Jahren enorm viel erreicht und geleistet worden.“ Zu diesem Schluss kam Kanzleramtsminister Thorsten Frei bei seinem Besuch in der mit gut 1100 Einwohner kleinsten selbstständigen Gemeinde in seinem Wahlkreis.

 

Im Blickpunkt stand dabei der Rundgang mit Bürgermeisterin Lisa Hengstler und einigen Gemeinderäten durch die Baustelle „Gemeindezentrum“, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Das Gebäude soll bis zum Spätherbst für 6,1 Millionen Euro weitgehend fertiggestellt sein. Bürgermeisterin Lisa Hengstler freute sich, dass sich der Kanzleramtsminister Zeit für die aktuellen Entwicklungen in Gütenbach nahm.

Zu Beginn des Austauschs betonte Frei, dass die Gemeinde sehr viel Mut zur Modernisierung bewiesen habe und beweist. „Ich denke dabei an die sanierte Mehrzweckhalle oder die Sanierung des Schul- und Kindergartengebäudes sowie jetzt das neue Gemeindezentrum für die Feuerwehr und die Gemeindeverwaltung.“ Parallel liefen aber auch noch die Breitbandversorgung oder die Erschließung eines neuen Baugebiets. Dass sich die Gütenbacher auf die Fertigstellung freuen können, zeigte der Rundgang durch die Räumlichkeiten der Baustelle. Die Feuerwehr, die heute noch an zwei Standorte im Ort verteilt ist, erhalte hier beste Bedingungen, meinte Frei. Die Gemeinde gehe hier den richtigen Weg, denn dieses wichtige Ehrenamt sollte in jeder Stadt oder Gemeinde attraktiv bleiben.

Diese Meinung teilte auch Gemeinderat und Vize-Kommandant Manuel Scherzinger, der sich durch den Neubau mehr Zulauf verspricht.

3,6 Millionen Euro Zuschuss

Lisa Hengstler betonte, dass diese vielen Investitionen auch ihren Preis hätten und ohne Zuschüsse von Bund und Land nicht möglich gewesen wären. Allein für das Gemeindezentrum lägen diese bei aktuell 3,6 Millionen Euro. Auch der Schuldenstand sei enorm gewachsen, dafür sei der große Sanierungsstau deutlich kleiner worden.