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Muss der Teamchef gehen? VfB entscheidet über Babbels Zukunft

Von
Foto: Näher
Stuttgart - Hopp oder topp? Setzt der VfB Stuttgart weiter auf Markus Babbel oder trennt er sich von seinem glücklosen Teamchef? Zumindest am Montag leitete Babbel wieder das Training. Heute (1. 12.) trifft der Verein eine Entscheidung.

Als die Ordner den Weg aufs Vereinsgelände frei gaben, stand die Mannschaft schon auf dem Platz. Mittendrin Markus Babbel und sein Trainerstab. Damit war nach der sportlichen Demontage von Leverkusen am Vortag nicht unbedingt zu rechnen gewesen. Eher damit, dass die Roten nach dem 0:4 beim Tabellenführer schon einen Übergangskandidaten präsentieren würden. Oder gleich ihren Wunschtrainer Christian Gross. Stattdessen sagte Markus Babbel gewohnt forsch: "Ich gehe davon aus, dass ich diese Woche ganz normal meine Arbeit mache und die Mannschaft auf das Spiel gegen Bochum vorbereite."

Gut möglich, dass es so kommt. Ebenso denkbar ist aber, dass am Samstag ein anderer auf der VfB-Bank sitzen wird. Denn solange Babbel draußen trainierte, tagte drinnen wieder der Krisenstab mit Präsident Erwin Staudt, Finanzchef Ulrich Ruf und den Sportdirektoren Horst Heldt und Jochen Schneider. Die oberste Frage, die sich das Trio stellte: Trauen wir Babbel die Wende noch zu? Die Antwort war ein wild entschlossenes Jein.

Bisher waren die Strategen vom Wasen willens und auch davon überzeugt, die Sache mit Babbel so lange durchzuziehen, wie es nur irgendwie geht. Die Pleite von Leverkusen relativiert dieses Vorhaben. Die Art und Weise, wie die Mannschaft ihren Teamchef und den Verein im Stich gelassen hat, hat intern Zweifel gesät, ob Babbel die Spieler noch ausreichend erreicht.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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