Den Festumzug zu seinem 100. Geburtstag führt der Jubiläumsverein Frohsinn Rohrbach unter der Leitung von Florian Reis selbst an. Foto: Stefan Heimpel

Auch der dritte Tag des großen Jubiläumsfestes des Musikvereins Frohsinn Rohrbach, der Sonntag, war ein voller Erfolg für die Kapelle. Das Wetter spielte mit, auch von den Unwettern in der Nachbarschaft bekam man in Rohrbach nichts mit.

 
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Der Höhepunkt war natürlich am Sonntagnachmittag der große Umzug durch das Dorf mit zwölf Musikkapellen aus der Region.

Nach dem Festgottesdienst in der Pfarrkirche mit Pfarrer Harald Bethäuser begann dann das Programm im Festzelt mit dem Frühschoppenkonzert des Musikvereins Unterkirnach. Vorsitzender Tobias Grieshaber zeigte sich sehr zufrieden mit dem Besuch bereits am Mittag, auch das Bewirtungs-Angebot des Vereins wurde sehr gut angenommen. Und dann machten sich die Kapellen auf den Weg ins Reibschental zur Aufstellung für den Umzug. Pünktlich um 14.30 Uhr startete der Zug, angeführt vom Jubiläumsverein Frohsinn Rohrbach unter der Leitung von Florian Reis.

Oldtimer bereichern den Umzug

In der Dorfmitte beim Buswendeplatz war die Ehrentribüne aufgebaut. Hier verfolgten die Ehrengäste, unter anderem Bürgermeister Josef Herdner, Pfarrer Harald Bethäuser und Ortsvorsteher Georg Kaiser, sowie die Ehrenmitglieder des Vereins das Geschehen. Und hier moderierte auch Rudi Schätzle in gewohnt unterhaltsamer Weise den Umzug. Er stellte die verschiedenen Kapellen vor.

Zwischen den Kapellen gab es natürlich immer einen gewissen Abstand, damit sich die Musiker nicht musikalisch in die Quere kamen. Und diese Lücken wurden ausgefüllt mit zahlreichen Oldtimern, vorgestellt von Rudi Schätzle. Zum einen waren das viele Traktoren mit einem Alter von bis zu 70 Jahren. Auch aus Rohrbach waren zwei Traktoren von Björn Lienhart und Jörg Lienhart mit von der Partie. Dazu gab es viele sehr schöne Oldtimer, die die Blicke auf sich zogen.

Zwölf Kapellen ziehen durch den Ort

Neben dem Musikverein Frohsinn zogen noch elf weitere Kapellen durch das Dorf. Als erster folgte hier der Patenverein, der Musikverein Schönenbach unter der Leitung von Sviatoslav Milash. In dieser Kapelle musizierte auch ein offizieller Vertreter des Blasmusikverbandes, der Bezirksvertreter Alexander Kemmerle. Aus dem größeren Umkreis waren bei diesem Umzug zu Gast die Vereine aus Schönwald, St. Georgen, Wolterdingen, Tennenbronn, Schollach und Tannheim. Der Schönwälder Dirigent Gerhard Feiertag war mit 42 Jahren im Amt der dienstälteste Dirigent bei diesem Umzug. Nicht fehlen dürfen natürlich auch die Bregtäler Vereine, vor allem die beiden Stadtkapellen Furtwangen und Vöhrenbach sowie die Vereine aus Gütenbach und Urach. Nach dem Umzug ging es dann unterhaltsam im Festzelt weiter mit dem Musikverein Wolterdingen und dann den „Saustall-Musikanten“.