Das Jahreskonzert des Musikverein Höllstein begeisterte mit ausgezeichneten Beiträgen.
Glänzende Lichter und weihnachtliche Deko erfreuten die Gäste, die die Wiesentalhalle Höllstein füllten. Vorstand des Musikvereins Höllstein, Andreas Lindenmaier freute sich über die vielen Gäste.
15 „Habibis“ eröffneten den musikalischen Reigen, die Jüngsten des Vereins haben sich den Namen selbst gegeben, wie ihr Dirigent Marco Del Giudice erläuterte, angelehnt an ihre „größeren“ Kameraden, den „Habos“ . Sie überraschten gleich mit neumodischen Instrumenten: den „Boomwhackers“, mit denen sie zur Freude des Publikums lautstark und leuchtend „Jingle Bells“ vertonten. Als Zugabe gab es eine Uraufführung mit Glöckchen in verschiedenen Tonlagen. Ganz alleine hatten sie damit „Kling Glöckchen Klingeling“ einstudiert. „Es macht Spaß mit der Rasselbande“ , so der Dirigent.
Mit nicht weniger Engagement stiegen die acht „Habos“ ins Programm ein. Alte Weisen wie „Adeste Fideles“ oder „We Wish You A Merry Christmas“ ließen eine andächtige Stimmung in der Halle aufkommen. Ihr Dirigent Mario Del Giudice stellte alle vor und hob stolz die drei Nachwuchsmusiker hervor, die das Jungmusikerabzeichen „Junior 2“ des BDB (Bund Deutscher Blasmusikverbände) erlangt haben: Mika und Kimi Schubert sowie Lars Kiefer.
Mit klarer Stimme
Weiter ging das Weihnachtsprogramm mit den Aktiven des Musikvereins Höllstein.
Rebecca Hickmann berührte mit klarer Stimme als Gesangssolistin bei „Wonderful Dream“. Weiterer Höhepunkt bildete das Stück „Somewhere In My Memory“ von John Williams: Solistin Julia Hätty mit Querflöte und der Frauenchor des Musikvereins mit Julia Looser, Rebecca Hickmann, Gina Hiller, Laura Schmeller, Claudia Will und Hilda Looser erhielten dafür viel Applaus. Mit Christoph Kiefer am Tenorhorn hat der Verein einen bewährten Solisten, der mit „The First Noel“ eine friedliche Stimmung zauberte. Stolze Opas und der Dirigent umarmten Lars Kiefer, Solist mit Tenorhorn, nach Simon und Garfunkels „Sound Of Silence“. Von Opa Ralf Kiefer, der durch den Abend führte, wurde er ganz besonders angekündigt. Der „Klang der Stille“ war gleich einer Meditation, die Gäste lauschten gebannt. Dass die Musiker auch laut können, erfuhr man mit „Jingle Bells Rock“.
„Run Rudolph Run“
Bei dem Stück „Run Rudolph Run“ mit Gesangssolist Andreas Körl gaben die Gitarristen Volker Jahnke, Eric Schleusener sowie Mario und Marco Del Giudice alles, um den Saal zum Schwingen zu bringen.
Neben Musik gab es eine reichhaltige Tombola. Auch die kulinarischen Angebote, serviert vom Musikverein Steinen und vielen Helfern, ließen keine Wünsche offen.
Ehrung und Dank
Eine besondere Aufgabe hatte Heinz-Dieter Benischke vom Alemannischen Musikverband. Er durfte Volker Jahnke „die Silberne Verbandsehrennadel für 25 Jahre aktive Tätigkeit im Dienst der Blasmusik“ überreichen. Benischke wünschte dem Jubilar immer Freude an der Musik, deren Niveau im Musikverein Höllstein hoch angesiedelt sei. Mit Blick auf die hervorragende Jugendarbeit der Höllsteiner informierte er, dass es erwiesen sei, dass Schüler, die musizieren, ein besseres Lernvermögen entwickeln.
Die Aktiven spielten für den Schlagzeuger als Ehrungsmarsch „Auf der Vogelwiese“.
Vorstand Andreas Lindenmaier dankte außer den Dirigenten und den vielen Helfern auch den Ehefrauen. Auch dem Publikum wurde Dank gezollt: „Durch euren Applaus sagt ihr uns, dass es richtig ist, was wir tun“. Als Abschluss gab es eine Zugabe zum Mitsingen: „Feliz Navidad“.